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Pokerfilme - Oft ein Straight Flush im Filmgeschäft


Das Pokerfieber grassiert weiterhin... In letzter Zeit hat das Karten-Glücksspiel Poker, speziell die "Texas Hold’em"-Variante (Poker mit Gemeinschaftskarten, zumeist mit "No Limit"-Einsatz) die Webseiten, Küchentische und Garagenkisten dieser Welt erobert. Dank der geselligen Spielweise, der vermeintlich besseren Wahrscheinlichkeit auf Sieg durchs geschickte „Pokern“ auch bei schlechten Blättern oder Händen und dem kleinen finanziellen Risikoanreiz konnte es sich zum allgemeinen Gesellschaftsspiel aufschwingen, so dass sich auch in den Medien eine zunehmende Pokerbegeisterung eingefunden hat, der unter anderem auch in zahlreichen Filmproduktionen Tribut gezollt wird.

Wichtigste Turniere: World Series of Poker und World Poker Tour

Cincinnati Kid Einer der ersten Pokerfilme aus Hollywood ist wohl zweifelsohne Cincinnati Kid (1965) von Norman Jewison mit Steve McQueen in der Hauptrolle des jungen aufstrebenden Pokerspielers "Eric Stoner", der in einem Finalspiel gegen den Altmeister "Lancey Howard" (Edward G. Robinson)schlussendlich alles auf eine Karte (einem Full House mit Assen und Zehnen) setzt. Das Titellied des Films wurde vom meisterlichen Ray Charles gesungen, wobei auch Jazzlegende Cab Calloway einen Auftritt im spannend inszenierten Film bekam. Die Western-Komödie Maverick (1994) mit Mel Gibson, Jodie Foster und James Garner handelt von einem charismatischen Spieler, der es dank eines bunt gemischten Teams bis ins Finale einer 500.000 $-Pokermeisterschaft auf einem Raddampfer schafft, nachdem er diverse Abenteuer mit Falschspielern, Indianern und Banditen überstanden hat. Rounders (1998) von John Dahl erzählt die Geschichte zweier ungleicher Zockerfreunde (Matt Damon/Edward Norton), die auf sehr unterschiedliche Art und Weise versuchen, mit dem Pokern ihren Lebensinhalt zu verdienen, wobei sie dabei auch mit der russischen Mafia aneinander geraten.

Erfolgreiche Spieler: David Reese, Phil Hellmuth und Jamie Gold

Glück im Spiel Zum Kult geworden ist der Debütfilm Bube, Dame, König, grAs (1998) des britischen Regisseurs und Ehemannes von Madonna, Guy Ritchie. Die Mischung aus Thriller und Komödie bietet eine äußerst unterhaltsame und abstruse Geschichte über vier englische Freunde (u.a. Nick Moran und Jason Statham), die aufgrund hoher Schulden (500.000 Englische Pfund) wegen eines misslungenen Pokerturnier, bei dem alledings betrogen wurde, zu diversen kriminellen Handlungen gezwungen werden, um das Geld wiederzubeschaffen, wobei der Strudel aus Gewalt und irrwitzigen Situationen zunehmend größer wird. Ein sehr bekanntes Beispiel für die Wichtigkeit eines Pokerspiels für die Filmhandlung ist James Bond 007 - Casino Royale (2006) von Martin Campbell, in dem erstmals der Schauspieler Daniel Craig die Rolle des toughen MI6-Agenten übernimmt. Hier wird ein mehrtägiges Pokerturnier in besagter Texas-Hold’em-Variante vom Bösewicht "Le Chiffre" (Mads Mikkelsen) in Montenegro durchgeführt, um insgesamt 150 Mio. US-Dollar zurückzugewinnen, wobei ihm Bond nach anfänglichen 10 Mio. Dollar Verlust mit einem Straight Flush erfolgreich in die Quere kommen kann. Das Filmdrama Glück im Spiel (2007) von Curtis Hanson handelt von einem professionellen Pokerspieler (Eric Bana), der in der Glücksspielmetropole Las Vegas an der "World Series of Poker" teilnimmt, um endlich aus dem Schatten seines Vaters, dem Meisterspieler "L.C. Cheever" (Robert Duvall), zu treten, wobei ihm dabei seine Freundin (Drew Barrymore) zur Seite steht.

jaki, 25.02.07