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New Orleans Jazz

Der New Orleans Jazz ist eine Stilrichtung, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss verschiedener musikalischer Formen, wie beispielsweise Ragtime oder Blues, entwickelte. Diese Variante des klassischen Jazz wurde von den Nachfahren der Sklaven in den USA geschaffen und enthält viele afro- amerikanische Elemente. Seinen Namen erhielt er in Anlehnung an den Ort seiner Entstehung und das wichtigste Zentrum seiner Weiterentwicklung, der amerikanischen Stadt am Mississippi- Delta New Orleans.

New Orleans Jazz: Louis ArmstrongAfro- amerikanische Traditionen und das pulsierende musikalische Leben im New Orleans des 19. Jahrhunderts führten zur Entstehung dieses Musikstils. Als Vorreiter der Jazz- Entwicklung gilt der Kornettist Buddy Golden, der sein legendäres musikalisches Können bereits in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts in New Orleans verlauten ließ. Musikaufnahmen existieren jedoch keine, die Beschreibungen seines klaren Stils beruhen auf zeitgenössischen Schilderungen.

In den Anfängen beinhaltete die Rhythmusgruppe einer typischen Jazz- Combo das Klavier, die Tuba und das Banjo. Die Melodiegruppe bildeten Klarinette, Trompete oder Kornett und Posaune. Schlagzeug, Bass und Gitarre wurden im Laufe der Jahre ergänzt oder ersetzten ihre Vorgänger. Der New Orleans Jazz zeichnet sich durch die Improvisation seitens der Musiker aus. In der Regel wird ein individuelles Klangbild und ein sich wiederholendes Akkordschema erzielt, die die Improvisation der Künstler begleitet.

Einer der bekanntesten und wichtigsten Musiker ist Louis Armstrong, der durch seine unverwechselbare Stimme und sein beeindruckendes Trompetenspiel zu einem Förderer der Jazzmusik wurde. Darüber hinaus wurde er als einer der bedeutendsten Instrumentalsolisten des Jazz zu einer Legende. Seine Bands, die „Hot Five“ und die „Hot Seven“ waren Meister der Jazzimprovisation und setzten - zusammen mit Armstrong – Maßstäbe für alle späteren Generationen von Jazzmusikern.