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Bücher über Kindererziehung - Ratgeber für die optimale Entwicklung


Kinder zu erziehen, also das Leben eines jungen Menschens in die richtigen Bahnen zu leiten, ist eine sehr große Verantwortung, der man sich als Elternteil mit der größten Sorgfalt stellen sollte. Damit der eigene Nachwuchs optimal auf den Weg in die Gesellschaft gebracht wird, empfiehlt es sich dabei, soviel Erfahrungsberichte und Ratgeber wie möglich zu nutzen, um die wartenden Unwägbarkeiten des Lebens bestmöglich auszuloten.

Babys und Glück

Babys erstes Jahr Mit dem Werk Babys erstes Jahr von Gerda Pighin und Bernd Simon erhalten werdende bzw. frischgebackene Eltern ein komfortables Handbuch, das in Monatsschritten über bekannte Fakten zur Entwicklung (Wachstum und Ernährung) und Behandlung (Sicherheit etc.) von Neugeborenen Auskunft gibt und so als erster Leitfaden zu sehen ist. Zusätzlich sind praktischerweise im Service-Teil noch Informationen wie zu diversen Hilfsadressen und etwa Erziehungsgeld enthalten. Weniger ein methodischer Ratgeber als vielmehr eine aufmunternde Warnung ist Das Geheimnis glücklicher Kinder vom bekannten australischen Autor Steve Biddulph: Dieser weist in positiven, aber nicht lehrerhaften Tönen darauf hin, dass das wichtigste in der Erziehung immer glückliche Kinder seien. Dazu gehört ein richtiger Umgang der Eltern mit den Themen Aggression, Trauer und Angst als vor allem auch eine positive Vorbildfunktion der Eltern selbst für ihre Nachkommen.

Problembewältigung und Humor

Das A. D. S.- Buch. Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom. Neue Konzentrations-Hilfen für Zappelphilippe und Träumer. Ganz besondere Aufmerksamkeit besonders aufmerksamkeitsbedürftigen Kindern gegenüber schenkt der Ratgeber Das A. D. S.- Buch. Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom. Neue Konzentrations-Hilfen für Zappelphilippe und Träumer. von Elisabeth Aust-Claus und Petra-Marina Hammer. Auf 319 Seiten empfiehlt das logisch stringente und übersichtliche Buch einen objektiven, mehr strukturierteren Blick auf das Krankheitsbild, wobei sowohl die medikamentöse Therapie als auch die eben erwähnte "Mehr Ordnung ins Leben bringen"-Theorie angesprochen werden. Der beliebte Schriftsteller Axel Hacke hat mit dem nicht ganz ernst gemeinten Werk Der kleine Erziehungsberater ein ganz persönliches Bild seiner eigenen mühsamen Kindererziehung zur Verfügung gestellt. In vielen humorvollen Anekdoten und durch die pointierte Darstellung der Gratwanderung zwischen "Grenzen ziehen" und antiautoritärer Erziehung verrät er, welchen Weg er im Wechselspiel von kindlicher Logik, Macht und Erziehung für den richtigen hält.

Grenzen und Diskussionsfreiheit

Kinder brauchen Grenzen Die Aussage Kinder brauchen Grenzen erhält dank Dr. Jan-Uwe Rogge renommierten Zuspruch. Damit ist allerdings weniger der stark autoritäre Erziehungsstil gemeint, als vielmehr das Aufzeigen von vernünftigen Grenzen, innerhalb derer die zu erziehenden Kinder den nötigen Freiraum beibehalten und ihren Charakter entfalten können. Anhand konkreter Beispiele gibt der Autor Lösungsvorschläge, die ein schmerzfreies Miteinander zwischen Eltern und Kind bei der Erziehung ermöglichen sollen. Mit Thomas Gordons Heyne Sachbuch, Nr.33, Familienkonferenz in der Praxis erhält die beliebte familäre Instanz des gemeinsamen Problemlösens gewichtige und mutige Unterstützung. Er führt den Leser vorsichtig an den Rand des Konflikts "Macht abgeben" zugunsten der sogenannten "niederlagslosen gemeinsamen Konfliktlösung" zwischen Kind und Erwachsenem, damit erfolgreich beider Bedürfnisse und Vorstellungen verwirklicht werden können.

jaki, 25.03.08