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GNU - GNU is not Unix

Das Gnu Projekt wurde mit dem Ziel gegründet, ein vollständig freies Betriebssystem zu erstellen. Richard Stallmann, Gründer des GNU-Projektes, entschied sich Anfang der 80er ein Modell von freier Software zu entwickeln, da zu dieser Zeit ein Großteil der Software nur durch stark beschränkende Lizenzen verfügbar gemacht wurde. Im Vordergrund stand bei der Gründung nicht nur die technische Entwicklung, sondern viel eher spielte auch der soziale und ethische Aspekt eine Rolle.

Das GNU-Projekt sollte eine freie Alternative für Unix bieten und steht unter der GNU General Public License (GPL). Die GNU GPL ist eine von der Free Software Foundation FSF herausgegebene Lizenz, die folgende Bestandteile enthält:

1. Das Programm darf kommerziell und für jeden Zweck genutzt werden.

2. Kopien des Programms dürfen kostenlos verbreitet werden, sie können aber auch verkauft werden. Lizenzgebühren dürfen nicht verlangt werden.

3. Die Arbeitsweise eines Programms darf studiert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

4. Laut Punkt 3 dürfen die veränderten Versionen des Programms nur unter den Regeln des 2. Punktes vertrieben werden. Dem Empfänger muss der Quellcode sichtbar gemacht werden.

GNU sollte möglichst UNIX-kompatibel sein, da Unternehmen ein komplett neues Betriebssystem womöglich abgelehnt hätten, eben wegen der möglichen Kompatibilitätsprobleme.

1990 waren viele Systemprogramme fertig, allerdings fehlte noch ein Kernel. Man entschied sich für den Mach-Kernel, da dieser eine Multitasking-Eigenschaft besitzt und so konnte die Entwicklung der Systemprogramme variabler und schneller gestaltet werden.