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Filme zu Ostern - Unterhaltung für die Zeit nach der Eiersuche


Die freie Zeit an den Oster-Feiertagen sollte der Erholung vom Alltag wegen gut genutzt werden, so empfiehlt sich, besonders hinsichtlich des Entspannungsgedanken, der Zeitvertreib des urgemütlichen Videoschauens auf der Couch oder im Bett. So bieten sich zur Auswahl einmal die klassischen Leinwandschinken mit all ihren großen und kleinen cineastischen Höhepunkten bzw. die an den christlichen Glauben angelehnten Passionsfilme an, die den Leidensweg Jesu darstellen.

Von Passionen und Paten

Die Passion Christi Einer der wohl am meisten in der Hollywoodgeschichte polarisierenden Filmproduktionen war Mel Gibsons Die Passion Christi (2004), die in über zwei Stunden den letzten Lebensabschnitt von Jesus von Nazareth inklusive dem letzten Abendmahl und der Kreuzigung darbietet. Das in Originalsprache (lateinisch, aramäisch und hebräisch) klingende, steils sehr blutige Werk mit James Caviezel (Jesus Christus), Maia Morgenstern (Maria) und Monica Belluci (Maria Magdalena) erhielt insgesamt drei Oscarnominierungen und spielte insgesamt über 600 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Einer DER Feiertagsklassiker schlechthin ist sicherlich die gewalttätige Mafia-Familiensaga Der Pate (1972) von Francis Ford Coppola nach einem Buch von Mario Puzo. Der dreifach Oscar gekrönte Film bietet in rund 168 Minuten einen detaillierten Einblick in das Leben und Wirken einer US-amerikanischen Gangsterfamilie (u.a. Marlon Brando, Al Pacino, James Caan und Diane Keaton) und wurde wohl durch das mit am meisten wiedergegebene Filmzitat der Welt berühmt: "Ich mache ihm ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann."

Internationale und deutsche Osterfilme

Jesus von Nazareth Ein weiterer gewaltiger Passionsfilm, der soweit es geht in seiner Austattung historische Authentizität zu erreichen, ist Franco Zeffirellis Jesus von Nazareth (1977), der sich mit 371 Minuten genug Zeit lässt die wichtigsten Stationen Jesu (von Geburt bis zur Auferstehung) nachzuerzählen. Auch die Besetzung ist mit Robert Powell (Jesus), Anne Bancroft (Maria Magdalena), Ernest Borgnine (Der Zenturio), Claudia Cardinale (Die Ehebrecherin) und Stacy Keach als Barabbas mehr als überragend und verleiht dem biblischen Stoff die nötige darstellerische Dichte. Einen gänzlich anderen Weg beschreitet die schwarze Komödie Rohe Ostern - Keine Panik Nix Passiert (2006) von Michael Gutmann. Nicht ganz ernstgemeint wird hier vom Leben zweier Freunde erzählt (Oliver Korittke/Anian Zollner), deren Tod von einem unachtsamen göttlichen Totendiener (Axel Milberg) vertauscht wird, so dass der "falsche" Tote alles daran setzen muss, den anderen zum Tauschen zu bewegen, obwohl der mit dessen Exfreundin (Julia Jäger) ein neues Glück anstrebt.

Spaß und Ernst im Osterfilm

Fröhliche Ostern Die Komödie Fröhliche Ostern mit Marie Laforet, Sophie Marceau und Jean-Paul Belmondo erzählt die turbulente Geschichte des Charmeurs Stephane, der trotz Ehe an einer jungen Frau interessiert ist und dank dem früheren Zurückkommen seiner Frau in arge Erklärungsnöte gerät, so dass er die junge Dame als seine Tochter ausgibt. Mit Der Name der Rose (1986) nach Umberto Eco schuf der renommierte Regisseur Jean-Jaques Annaud ein historisches Film-Meisterwerk, das in zugleich realistischen und düsteren Bildern einen Mönch (Sean Connery) und dessen Assistent (Christian Slater) bei der Lösung einer Mordserie in einem Kloster im 14. Jahrhundert begleitet, immer im bedrohlichen Schatten einer Verschwörung und der Heiligen Inquisition in Form des "Bernardo Gui" (F. Murray Abraham).

jaki, 14.03.08