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Drama

Ein filmisches Drama, basiert hauptsächlich auf der detaillierten Entwicklung von Charakteren, die mit einer ebenso eingehend dargestellten Interaktion und emotionalen Themen und Motiven verwoben werden. Viele Experten gehen davon aus, dass ein gutes Drama dazu in der Lage ist, das Publikum mit in die Gefühle der Charaktere und die Handlung zu involvieren, so dass diese sich mit den Akteuren identifizieren.

Drama: Der Soldat James RyanBemerkenswerterweise werden Charakteristika des filmischen Dramas nicht wie bei vielen anderen Filmgenres durch formale Kriterien, sondern durch thematische Konstanten bestimmt. In den meisten Fällen dreht sich die Handlung um Liebe und Schicksal. Als technische Eigenheit des Dramas ist vielleicht die überdurchschnittlich häufige Verwendung von Großaufnahmen, mit dem Ziel Gefühle und seelische Vorgänge zu enthüllen.

Die Gattung Drama steht im Kontrast zum Action Film, dessen Besonderheit hektische, schnelle Abfolge von handlungsreichen Szenen und nur flüchtige Entwicklung bzw. Beschreibung von Charakteren darstellen. Dadurch, dass sie zeigen wie Charaktere im Film mit ihren Problemen umgehen, ist ihnen auch eine nicht zu unterschätzende therapeutische Wirkung zu zusprechen.

Das Spektrum der Motive, die als Drama aufbereitet werden, ist sehr weit gefächert. Neben Kriegsfilmen wie „Der Soldat James Ryan“ (1999) von Steven Spielberg und „Platoon“ (1987) von Oliver Stone, gilt dies auch für Gerichtsdramen wie „12 Angry Men“ (1957) von Sidney Lumet oder „The Rainmaker“ (1997) von Francis Ford Coppola, historische Dramen wie „Eine einzige Tablette“ von Adolf Winkelmann sowie biographische Dramen, wobei sich die Grenzen zwischen den Subgenres, wie bei „Schindlers Liste“ (1993) von Steven Spielberg, nicht immer ganz klar ziehen lassen. Als einer der beliebtesten Dramen aller Zeit gilt „Der Pate“ (1972) von Francis Ford Coppola.