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Aufgaben des Datenschutztauschers P3P

Das Internet ist ein Ort der immensen Informationsfülle und des ungehemmten Datenaustausches, so dass man als User nicht immer den genauen Überblick behalten kann, was mit eventuellen persönlichen Daten nach deren Abfrage seitens der Webseiten geschieht.

P3P

Diesem Problem widmet sich P3P (Platform for Privacy Preferences), die 2002 als Standard vom weltweiten Gremium W3C empfohlen wurde. P3P ist eine kostenlose technische Plattform zum einfachen Austausch von Datenschutzinformationen. Diese ist im Netz direkt als Funktion über kompatible Browser (z.B. Mozilla ab Version 1.4 oder Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0) erhältlich.

Der User erhält dadurch die Möglichkeit, genau zu erkennen, was beim Besuch einer Website mit seinen persönlichen Daten geschieht, bzw. er kann durch Voreinstellungen im Agent generell definieren, was mit seinen Daten geschieht. Durch die internationale Standardisierung von P3P ist es ebenfalls möglich, Datenschutzerklärungen von fremdsprachigen Internetseiten zu interpretieren. Die genaue Überwachung bzw. Funktion von P3P umfasst insgesamt die Art und Dauer der Datenspeicherung, den Zugang und den Zweck. Es gibt bereits einige Browser und Standardsoftware, die P3P als Empfehlung implementiert haben.

P3P

Wie alle technischen Plattformen bietet P3P Vor-und Nachteile:

  • einfacher und kostenloser Erhalt
  • vereinfachte Überwachung des Datenschutzes für User
  • Wettbewerbsvorteil für P3P-fähige Webseiten durch “Sicherheits-Qualitätssiegel”
  • Vertrauen in die Selbstkontrolle der Webserver

http://www.datenschutzzentrum.de/p3p/index.htm

jaki, 11.10.07