Den ersten Auftritt in der später Weltruhm erreichenden Formation (Jones, Jagger, Richards, Wyman und Watts) hatten The Rolling Stones im Januar 1963 im Flamingo Jazz Club in Soho. Mit dem von Chuck Berry komponierten Stück "Come On" debütierten sie auf dem Musikmarkt und schafften es immerhin auf Platz 21 der Charts. Unter dem neukreierten Image als böse Version zu den Beatles veröffentlichten sie im April 1964 ihre erste LP "The Rolling Stones" und belegten elf Wochen lang Platz 1 auf den UK-Charts. Mit ihrem Album "Aftermath" aus dem Jahre 1966, das zum ersten Mal ausschließlich eigene Kompositionen enthielt, gelang es ihnen, unter dem Aspekt des Starruhms, mit den Beatles gleichzuziehen. Als musikalische Antwort auf das bahnbrechende Album "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" der Beatles und dem Zeitgeist entsprechend, nahmen die Stones ebenfalls ein psychedelisch geprägtes Album auf: "Their Satanic Majesties Request". Zwischen den Jahren 1968 und 1972, die als die künstlerisch besten der Stones gelten, veröffentlichten sie mit "Beggars Banquet", "Let it Bleed", "Sticky Fingers" und "Exile on Main Street" gleich vier Meilensteine der Rockgeschichte. Bis heute haben die Rolling Stones insgesamt 22 Studioalben veröffentlicht und sind seit 2005 mit ihrem aktuellen Album "A Bigger Bang" auf Welt-Tournee.