Der amerikanische Schauspieler, Produzent und Bürgerrechtler (er schrieb die Begräbnisrede für Malcolm X) Ossie Davis (* 18. Dezember 1917 in Cogdell, Georgia, USA; † 4. Februar 2005 in Miami, Florida) hatte zunächst die gleichen, ungerechten Schwierigkeiten wie alle farbigen Schauspieler seiner Zeit, bis er dank dem Regisseur Spike Lee in mehreren seiner Filme ansprechende Rollen bekam.
Darunter waren unter anderem das Sozial-Filmdrama
Jungle Fever (1991) über zwei Liebende (Wesley Snipes und Annabella Sciorra) und die Gewalt- und Rassismusstudie
Do the Right Thing (1989) mit Danny Aiello, Samuel L. Jackson und John Turturro.
Des Weiteren wirkte er noch in anderen Filmproduktionen wie in der John Grisham-Verfilmung
Der Klient (1994) über einen kindlichen Mordzeugen, der von der Mafia gejagt wird, in der Tierkomödie
Doctor Dolittle (1998) an der Seite von Eddie Murphy und in
Bubba Ho-Tep (2002), einem Horror-Komik-Drama (Davis als JFK und Bruce Campbell als Elvis) über den Kampf gegen eine gefährliche Mumie in einem Altenheim, mit.
Von 2004-2005 übernahm er schließlich noch eine Rolle in der gleichgeschlechtlichen TV-Serie
The L Word und verstarb kurz darauf während der Dreharbeiten zu „Retirements“.