Mit ihrem ersten Album "Kill 'Em All" debütierten Metallica 1983 und riefen ganz nebenbei, mit ihrer Mischung von Heavy Metal und Hardcore Punk, einen neuen Musikstil ins Leben: den Trash bzw. Speed Metal. Bereits ein Jahr später lieferten die Jungs um Frontmann James Hetfield mit "Ride the Lightning" ihre zweite und sehnsüchtig erwartete LP ab. Allerdings sorgte ihre Power-Ballade "Fade to Black" für einen kurzen aber heftigen Aufschrei unter ihren Fans, die sich an den Mainstream verkauft fühlten. Nachdem sich Metallica zum dritten Mal ins Studio zurückgezogen hatte, präsentierten sie der Welt 1986 mit "Master of Puppets" einen Meilenstein des Metal. Insbesondere der Opener "Battery" sowie der Titelsong "Master of Puppets" und auch das Stück "Welcome Home (Sanitarium)" zählen seitdem zu den Klassikern des Genres. Auch mit ihrer nachfolgenden Scheibe "…And Justice for All" konnten sie an das hohe Niveau des Vorgängers anknüpfen und Leadgitarrist Kirk Hamment präsentierte erneut sein Können, mit zahlreichen komplexen Riffs und Strukturen. 1991 trat das ein, was viele Fans schon immer befürchtet hatten, mit ihrem schwarzen Album "Metallica", lieferten die einstigen Trash Metal-Ikonen ein Mainstream taugliches Album ab, dass in den Charts für Wochen den ersten Platz belegte. Nach einem fast fünfjährigen Tourprogramm, durch fast alle Kontinente der Erde, folgten mit "Load" und "Reload"
zwei weitere kommerzielle Scheiben und auch ihr letztes Album "St. Anger", das im Jahr 2003 auf den Markt kam, schoss in den Charts direkt auf die Poleposition.
Diese Schallplatte hat so viel gutes Material, daß es eine Schande ist, daß die Produktion so schlampig ist. Was die Songs angeht, so ist dies wahrscheinlich das anspruchsvollste Album von...
Diese Schallplatte hat so viel gutes Material, daß es eine Schande ist, daß die Produktion so schlampig ist. Was die Songs angeht, so ist dies wahrscheinlich das anspruchsvollste Album von...