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Matt Groening
Über diese Person:
Wenn im Juli 2007 die heiß-ersehnte 2-D Kinoversion von den Simpsons das Licht der Leinwand erblicken und Millionen von eingefleischten Fans über all auf der Welt begeistern wird, dann setzt sich ihr Erfinder und Schöpfer Matt Groening, nach mittlerweile über 400 Episoden und 18 Jahren Bildschirmpräsenz, auch (s)ein Denkmal in den Analen des Animations- und Kinofilms. Während Homer in der Leinwandadaption die Welt retten muss und zwar vor einer Katastrophe, die er - wie nicht anders zu erwarten - selbst verursacht hat, beschränkte sich die Chaossphäre des Simpsons-Oberhaupts und seiner Familie in der TV-Serie zumeist auf den fiktiven Ort Springfield (übrigens einer der häufigsten Ortsnamen in den USA), mit all seinen skurrilen und liebenswerten Bewohnern.
Da die Serie mittlerweile einen ganzen sozialen Mikrokosmos einer fast real existierenden amerikanischen Kleinstadt reproduziert und zugleich voll von hintergründiger und kritischer Kommentierung sozialer, politischer und gesellschaftlicher Phänomene ist, wurde bereits vorgeschlagen, die Serie als Lehrmittel in der Soziologie oder der Politischen Theorie einzusetzen. Ob sich allerdings in Zukunft die Studenten und Professoren der amerikanischen Hochschulen mit z.B. der internen Simpsons-Splatter-Zeichentrickserie "Die Itchy-und-Scratchy-Show" oder auch der Standardbiermarke der Serie, Duff, beschäftigen werden, mag zwar unwahrscheinlich erscheinen, doch ganz auszuschließen ist es dennoch nicht. Immerhin hat es Homer Simpsons Ausruf „Neinn!“ bzw. „D'oh“ bereits in das Webster’s Millennium Dictionary of English und ins Oxford English Dictionary geschafft.
Bleibt letztendlich nur noch zu hoffen, dass die mit zahlreichen Emmy-Awards ausgezeichnete Serie, niemals ein Ende finden wird und uns Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie ewig erhalten bleiben und keine weiteren Jahrzehnte vergehen müssen, bis uns Groening mit einer weiteren Kinoversion beglücken wird.
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