Mit ihren zumeist exzentrischen Rollen erweitert die britische Schauspielerin Helen Bonham Carter (* 26. Mai 1966 in Golders Green, London, England), die seit 2001 mit dem Regiemeister Tim Burton liiert ist, die Filmwelt um eine Vielzahl an tiefgründigen und innovativen Produktionen.
Bereits seit 1983 wirkte sie als Darstellerin in über 30 Filmen mit, von denen besonders die James Ivory-Verfilmung
Zimmer mit Aussicht (1985) mit Maggie Smith, Denholm Elliott und Julian Sands über zwei Liebende in klassendefinierten Zeiten im England der vorletzten Jahrhundertwende, die üppige Shakespeareverfilmung
Hamlet (1990) von Zeffirelli mit Mel Gibson, Glenn Close und Alan Bates, in der sie die "Ophelia" gab, das gruselige Horrordrama
Mary Shelleys Frankenstein (1994) um den legendären künstlichen und mordenden Menschen mit Robert De Niro, Kenneth Branagh und Tom Hulce, dem Sozialpsychofilm
Fight Club (1999) von David Fincher um einen schizophrenen Angestellten auf Selbstfindungstrip mit Edward Norton, Brad Pitt und Meat Loaf, der märchenhafte Abenteuerfilm
Big Fish (2003) von Tim Burton um einen Geschichtenerzähler (Ewan McGregor/Albert Finney) und seinen realistischen Sohn (Billy Crudup), der animierte Stop-Motion-Film
Corpse Bride Hochzeit mit einer Leiche (2005), ebenfalls von Burton um einen jungen Mann (Stimme: Johnny Depp), der versehentlich einer Leichenbraut (Stimme: Carter) die Hochzeit verspricht und zuletzt die Musicalverfilmung "Sweeney Todd Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (2008) mit Johnny Depp und Alan Rickman herausragen.
Seit 2007 verkörpert sie in den Harry Potter-Teilen
Harry Potter und der Orden des Phönix und "Harry Potter und der Halbblutprinz" die gefährlich-boshafte Todesserin "Bellatrix Lestrange", die Harrys Paten Sirius Black tötet.