Das US-amerikanische Multitalent Alan Arkin (* 26. März 1934 in New York City), der als Schauspieler, Regisseur und Kinderbuchautor tätig ist, gewann zuletzt mit seiner Rolle als liebenswerter und verschrobener Großvater in der Tragikomödie
Little Miss Sunshine (2006) mit Greg Kinnear und Toni Collette den Oscar als Bester Nebendarsteller.
Aus seinen über 50 Filmen, in denen Arkin mitwirkte, ragen besonders der sehr spezielle Antikriegsfilm
Catch-22 Der böse Trick (1970) von Mike Nichols über einen verzweifelten Bomberpiloten (Arkin), der den Dienst quittieren will mit Art Garfunkel und Martin Sheen, der Fantasy-Zeichentrickfilm
Das letzte Einhorn (1982), in dem er die Stimme des jungen Zauberlehrlings „Schmendrick“ übernahm, die Fantasy-Tragikomödie
Edward mit den Scherenhänden (1990) von Tim Burton mit Johnny Depp und Winona Ryder über einen künstlichen Menschen mit Herz, der SciFi-Film
Gattaca (1997) mit Ethan Hawke, Jude Law und Uma Thurman um eine düstere Dystopie, in der menschliches Leben „optimiert“ wird, das Holocaustdrama
Jakob der Lügner (1999) mit Robin Williams als schlauer „Radioerfinder“, der den anderen Ghettobewohnern Mut macht und die Komödie
Americas Sweethearts (2001) über zwei ungleiche Schwestern im Filmbusiness, in der er neben Jullia Roberts und Catherine Zeta-Jones spielte, heraus.
2007 spielte der Charakterkopf in dem CIA-Verschwörung-Thriller
Machtlos neben Reese Witherspoon und Jake Gyllenhaal mit und lieh seine ausdrucksvolle Stimme dem insektenreichen Animationsspaß „Bee Movie“.