Hitflip
Mit Prog Rock – wie ihn die Band 20 Jahre zuvor mit Peter Gabriel auf einsame Höhen geführt hatte – hat „We Can’t Dance“ nur noch sporadisch zu tun, auch wenn Songs wie die beiden 10-Minüter „Driving The Last Spike“ oder „Fading Lights“ durchaus Erinnerungen an vergangene Tage beschwören.
Geprägt von Mainstream-Rock
Aber im Wesentlichen ist der Sound des Albums von perfekt produziertem, durchaus komplexem, aber eben auch extrem eingängigem Mainstream-Rock der 90er-Jahre geprägt: mal treibend und energisch wie bei „Jesus He Kows Me“ oder „I Can’t Dance“, mal balladesk und melancholisch wie „Hold On My Heart“ oder „Since I Lost You“ (letzteres ist Eric Claptons tödlich verunglücktem Sohn Conor gewidmet).
Album wird Basis der Tournee
Alles in allem ist „We Can’t Dance“ kein Album, das der Musikwelt neue Impulse gegeben hätte, sondern das selbstbewusste Statement dreier abgeklärter Superstars auf dem Gipfel ihres Erfolgs – und mit Sicherheit die musikalische Basis ihrer anstehenden Comeback-Tournee!
Titel-Liste
1. No Son Of Mine
2. Jesus He Knows Me
3. Driving The Last Spike
4. I Can't Dance
5. Never A Time
6. Dreaming While You Sleep
7. Tell Me Why
8. Living Forever
9. Hold On My Heart
10. Way Of The World
11. Since I Lost You
12. Fading Lights
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