Hitflip
Neues Label, umbesetzte Band: Dave Matthews setzt vieles auf Anfang. Musikalisch auch, ziemlich radikal sogar. Litten die alten Platten (im Gegensatz zu den Konzerten) manchmal unter einer gewissen Beliebigkeit, die man vor allem in den USA als Jamrock missverstand, so wirken die neuen Songs energetischer, punktgenauer. Das Album startet mit einem freejazzigen Saxofon - eine Hommage an den während der Aufnahmen bei einem Unfall gestorbenen LeRoi Moore, der im Albumtitel als "GrooGrux King" verewigt und auf den meisten Stücken noch zu hören ist. Unvermittelt reicht das Sax aus dem Reich der Toten dann den Staffelstab weiter an den Bläserrock von "Shake me like a Monkey", in dem Matthews eine aufflammende Faszination für rapähnlichen Gesang offenbart. Der funkige Furor, die Lust am Rhythmuswechsel, die knackige Kürze der Stücke, das Brummen, Brodeln, Plinkern und Schwelgen des vielköpfigen Instrumentenzoos: All das hat was vom späten Santana, woran die kristalline Produktion (verantwortlich: Rob Cavallo) einen großen Anteil hat. Ein Album beinah wie eine Neuerfindung - eine aus tragischer Notwendigkeit. (kulturnews.de)
Tracklisting:
Grux
Shake Me Like A Monkey
Funny The Way It Is
Lying In The Hands Of God
Why I Am
Dive In
Spaceman
Squirm
Alligator Pie
Seven
Time Bomb
Baby Blue
You & Me
Write A Song (Bonus Song)
Corn Bread (Bonus Song)
Inhaltsangabe bearbeiten
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