Hitflip
Die VIER LETZTEN LIEDER von Richard Strauss sind wohl die berühmtesten Orchesterlieder, und aus der Vielzahl der Aufnahmen wird diese mit Elisabeth Schwarzkopf und dem RSO Berlin unter George Szell von den Experten am häufigsten empfohlen.
Die ersten Einspielungen der VIER LETZTEN LIEDER zeichneten sich durch einen vergleichsweise nüchternen Zugang und schnelle Tempi aus, während viele neuere Interpretationen dieser Lieder geprägt sind von schwelgerischem Schönklang bis hin zu extrem zerdehnten Tempi. George Szell wählt hier den diesmal wirklich goldenen Mittelweg: Er hat das vorzügliche Berliner Orchester fest im Griff, und Elisabeth Schwarzkopf besticht durch ihre fein differenzierten Nuancen. Wie gesagt, es gibt in beiden Richtungen ganz andere Interpretationen, von denen einige (z.B. Janowitz, Della Casa oder Norman) durchaus gleichrangig neben dieser bestehen (oder - je nach persönlichem Geschmack - sogar vorgezogen werden) können.
Schwarzkopf/Szell bleibt aber jedenfalls ein Klassiker, den man als Sammler definitiv haben muss.
Inhaltsangabe bearbeiten
|
Zuletzt bearbeitet von