Hitflip
Virtua Fighter 4 gehört wie zu Erwarten zur Referenz bei den Prügelspielen auf der Playstation 2.
Das Spiel unterscheidet sich von anderen Kampfspielen wie Tekken, durch ein anspruchsvolles gameplay. Es wird dem Spieler hartes Training mit den Charakteren abverlangt, um sie perfekt zu beherrschen, um auch in den höheren Schwierigkeitsgraden Erfolge feiern zu können. Die Sterung des Spiels ist sehr einfach. Es gibt Schlag-, Tritt- und Blocktasten, die in Kombination mit Befehlen am Steuerkreuz verschiedenste Techniken zulassen. Jeder Kämpfer hat ein großes Potenzial an Würfen, Schlägen, Tritten, Konterattacken etc. Virtua Frighter ist damit der anspruchsvollste und subtilste aller Kampftitel.
Die Grafik des Spiels ist oberer Durchschnitt. Es gibt einen 60Hz-Modus, allerdings in einigen Arenen leichtes Texturflimmern. Das Spiel bietet neben dem Arcademodus auch einen sehr motivierenden Kumitemodus, in welchem man sich durch verschiedene Ränge zum Meister hocharbeiten muss. Dieser Modus ist das eigentliche Prunkstück des Spiels. Das Spiel ist durch seine 13 z.T. sehr verschiedenen Kämpfer und den vielen freizuspielenden Kostümen und Accessoires sehr umfangreich.
Der Sound ist allerdings auch nur guter Durchschnitt. Die Hintergrundmusik ist nichts besonderes und die Effekte sind seit 1993 die gleichen wie beim Ur-Virtua-Fighter. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings recht hoch und nur geübte Spieler sollten sich an das Spiel wagen.
In jedem Fall ist für dieses Spiel eine Kaufempfehlung auszusprechen. Nur wenige Prügler können mit Segas Meisterserie mithalten.
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