Hitflip
Wer mit dem Titel keine persönlichen Erinnerungen verbinden kann, dem erscheint das Cover vielversprechend - ein kühner blonder Recke mit Schwert umringt von fiesen Monstern. Klare Sache, daß muß doch fast ein spannendes Rollenspiel sein! Doch Fehlanzeige - bei Fortress of Fear wird klassisch aus der 2D-Seitenperspektive gehüpft und gekämpft. Und um dem ganzen noch einen gewissen Sinn zu verpassen, geht es mit Schwert, Schild und Rüstung gegen den bösen Hexer Malkil der .. äh... mal wieder die Welt unterjochen will... oder so ähnlich.
Doch halten wir uns nicht mit Nebensächlichkeiten auf - fix ohne große Einstellmöglichkeiten ins Abenteuer gestartet, wird unser namenloser Held bereits von herannahenden Feinden attackiert. Um sich seiner Haut zu erwehren beherrscht der flüssigen Bewegungen eher abgeneigte Ritter einen Zahnstocher, mit dem bösen Unholden eine wenig zärtliche Akkupunktur verpasst wird. Zudem finden sich unterwegs vereinzelte Schatztruhen, die mit ebenfalls auffindbaren Schlüsseln ihrer Bestimmung zugeführt werden dürfen - nämlich die darin verschlossenen Items wie Heiltränke, Sprungstiefel etc. an den Spieler weiter zu geben.
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