Hitflip
Nette Story, junge Männer dazu zu bringen aus dem "Hotel Mama" auszuziehen.
Wie zumeist bei diesen Filmen fürs Herz, verlieben sich die Hauptpersonen ineinander.
Der Weg bis sie sich "kriegen", ist lustig gemacht. Die Nebenschauplätze (die Freunde des Hauptdarstellers) bieten ebenso interessant / lustige Wege. (Schon einmal eine Spottdrossel beatmet?)
Rasant gemacht, sehenswert, gute Story (passt in die Zeit).
Inhaltsangabe bearbeiten
|
Zuletzt bearbeitet von
Inhaltsangaben von anderen Seiten
Inhaltsangabe 1:
Matthew Mc Conaughey spielt einen Schönling, der zwar schon dreißig, jedoch trotzdem noch das Leben im Hotel Mama genießt. Warum ausziehen, wenn man sich stattdessen auch von den Eltern verwöhnen lassen kann? Doch dann lernt er seine Traumfrau kennen. Aber Frauen stehen nun mal nicht auf 30jährige Mama-Söhnchen. Zum Glück helfen ihm seine Eltern bei der Eroberung der Traumfrau. Ist das Ganze etwa eine ausgemachte Sache? Wollen seine Eltern ihn etwa loswerden?
Inhaltsangabe 2:
"Hotel Mama" und ungewöhnliche Methoden, um den Sohn zum Auszug zu bewegen.
(...) Das Thema "Hotel Mama" scheint auch in den USA ein immer beliebteres Faktum unter jungen Männern zu sein. (...) Der Filmtitel "Zum Ausziehen verführt" meint so nicht eine erotische Handlung, sondern eine Variante des Problems, den eigenen Sprössling zum Flüggewerden zu bewegen.
Alle möglichen Facetten um den Fall "Wie werde ich den Nesthocker endlich los" werden mehr oder weniger ernsthaft und auch humorvoll beleuchtet und mit einer Fülle publikumswirksamer Gags durchdekliniert. Es ist ein besonderes Verdienst des Films, dass dies sich nie unter ein bestimmtes Erzählniveau bewegt, dies auch Dank einer vorzüglichen Besetzung mit Matthew McConaughey, Sarah Jessica Parker und "Oscar"-Preisträgerin Kathy Bates.
Aber auch die Nebenrollen mit Freunden und Freundin sind perfekt besetzt, ihre Charakterzeichnung ist mehr als üblich ausgeprägt (...). Hier gibt es sorgfältige, dramaturgisch wie charakterlich entwickelte Handlungsstränge und auch manche Überraschung. Die Geschichte rollt temporeich und mit geschliffenen, teilweise enorm wortwitzigen Dialogen vor Augen und Ohren der Zuschauer ab. Die thematische Vertiefung des Phänomens "Nesthocker" wird dabei immer vielschichtiger. Im letzten Drittel, als alles beinahe schon voraussehbar scheint, steigert sich der Film noch ganz erheblich und legt im Finale richtig zu. Nicht von ungefähr hält dann auch der Abspann noch Überraschungen bereit. Das Publikum wird zum Dabeibleiben, nicht zum Ausziehen aus dem Kinosaal verführt.