Hitflip
Wir waren Helden, einer der besten Filme, die das Thema "Vietnamkrieg" behandeln. Die Rolle des LT. Col. Moore, dargestellt von Mel Gibson, ist keine fiktive Filmfigur, genausowenig wie die des Kriegberichterstatters Galloway. Das macht den Film noch realistischer u. beklemmender als er eh schon ist. Als 1965 zum ersten Mal Soldaten der nordvietnamesischen NVA den amerikanischen G.I.'s gegenüberstehen, beginnt für die vereinigten Staaten der U.S.A. ein Krieg der nicht gewonnen werden konnte,was für viele Kriegsteilnehmer heute noch ein Trauma ist. Wenn man bedenkt, wie brutal diese erste Schlacht gewesen sein muß, sehr realistisch dargestellt, sieht und merkt man, wie beklemmend und sinnlos Krieg ist. Der Film spult nicht nur den Mut , die Tapferkeit und den Patriotismus ab, wie in vielen anderen Filmen - Nein, er zeigt auch das menschliche und er zeigt ganz klar die Angst eines jeden Soldaten, die in ihm herrscht. Ein gelungener Antikriegsfilm über Vietnam !
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Inhaltsangabe 1:
November 1965 kommt es im La-Drang-Tal zur ersten großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Volksarmee. Unter der Führung von Lt. Gen. Hal Moore müssen sich 400 Amerikaner gegen 2000 Feinde behaupten. Eine Kamikaze-Mission, die von Anfang an als fast chancenlos galt. Bei aller taktischen Raffinesse, mit der sich Moore und sein vietnamesischer Widerpart ihr Feuerduell liefern, geht es irgendwann kaum noch um Sieg oder Niederlage. Egal ob voller Heldenmut oder Todesangst, es zählt nur noch eines: Das Leben der Männer zu schützen, die ringsum im Dschungel kauern. Das Leben von Ehemännern, Vätern und Freunden...
Inhaltsangabe 2:
Nur ein weiterer Vietnam-Film, der das große Trauma der Amerikaner für oder wider gegenwärtige Kriegseinsätze "nutzbar" machen möchte? Zum Glück nicht. Nach dem Tatsachenbericht des einzigen damals anwesenden Kriegsreporters Galloway rekonstruiert der Spielfilm die Ereignisse Mitte November 1965, als es im La Drang-Tal zu einer ersten großen Schlacht zwischen der US-Army und der Volksarmee Nordvietnams kam. Sie endete in einem für beide Seiten sehr verlustreichen Massaker. Ein erfahrener Militärstratege, Colonel Hal Moore, wurde damals mit 400 frisch ausgebildeten Soldaten und einer als Luftkavallerie dienenden Hubschrauberstaffel nach Vietnam geschickt, um ein Exempel an den Vietcong zu statuieren. Kaum im fremden Land, entwickelt sich der als Rachefeldzug geplante Militäreinsatz zu einer reinen Frage des Überlebens oder realistischer des Sterbens.
Der Film von Randall Wallace verschweigt nicht die Grausamkeit des Krieges, die Angst und das Entsetzen vor dem Sterben auf beiden Seiten der Front, die Bombardierung sogar der eigenen Leute, die Beileidstelegramme an die zu Witwen gewordenen Soldatenfrauen, die Blauäugigkeit der hohen Militärs und die strategische Sinnlosigkeit dieses Einsatzes, den die Soldaten keineswegs jubelnd antraten. Andererseits hat man solche Bilder schon häufig gesehen: Der von Mel Gibson verkörperte Führungsoffizier ist etwas zu väterlich überfürsorglich geraten, und die politischen Entscheidungsprozesse für dieses Himmelfahrtskommando werden fast ganz ausgeblendet. Als faden Ersatz dafür gibt es reichlich Seitenhiebe auf sensationsgierige Kriegsreporter.
ACHTUNG: Von diesem Film gibt es auch eine längere Fassung mit 133 Minuten Laufzeit, die von der FSK erst ab 18 freigegeben wurde.
DVD Bildformat: 1:1,85/16:9; Ton: Dolby Surround
Sprache: Deutsch
keine Extras