Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Ein erfolgreicher Geschäftsmann mag Marketingspezialist Latham sein, doch zur Weihnachtszeit ist er trotzdem einsam. Als er am Haus seiner Jugend vorbeikommt, wo inzwischen längst Familienvater Tom mit den Seinen wohnt, hat er eine tolle Idee. Für 250.000 Dollar sollen die Valcos dem Yuppie vorübergehend Familienersatz sein und ihn wie einen eigenen Sohn behandeln. Valcos älteste Tochter, die über die Feiertage angereiste Alicia, ist vom neuen Brüderchen allerdings alles andere als begeistert.
Inhaltsangabe 2:
Als erfolgreicher Marketingspezialist hat Drew Latham viel Geld und wenig Zeit. Und just zu Weihnachten verprellt er seine Freundin, die mit ihm Weihnachten in Familie machen wollte statt auf die Fidji-Inseln zu fliegen. Drew ist plötzlich allein und einsam, sucht das Haus seiner Kindheit auf und zahlt der dort lebenden Durchschnittsfamilie 250.000 Dollar dafür, dass er die zwei Weihnachtstage als Teil ihrer Familie verbringen darf. Das Chaos bricht in der Familie Valco (Vater, Mutter, pubertierender Sohn und - kommt später dazu - erwachsene Tochter) aus. Und zu allem Überfluss taucht am Schluss auch noch die verprellte Freundin nebst ihren Eltern gerade dann auf, als Drew sich schon verabschiedet. Er zahlt nochmal drauf und verlängert seinen "Familien"aufenthalt.
"Wie überleben wir Weihnachten?" hält sich mit durchschnittlicher Komik an der Oberfläche dessen, was einem typisch amerikanisch erscheint. Den Tipp, an die Stätten seiner Kindheit zurückzukehren, bekommt Drew - na? - vom Psychiater seiner Freundin. Der aber kommt noch nicht mal in einer banalen Situation mit seiner eigenen kleinen Tochter klar. Natürlich hätte der Film den Kontrast zwischen materiellem und emotionalem Reichtum und materieller und emotionaler Armut zuspitzen können. Doch der materielle Reichtum von Drew wird platt durch ein überdimensioniertes Appartment und große Dollarsummen repräsentiert und die vermeintliche Armut der Familie Valco spielt sich immer noch auf höchstem Niveau in einem gepflegten großzügigen Vorstadthaus ab. So verstärkt sich der Eindruck einer sehr durchschnittlichen, mäßig komischen und - vor allem - sehr amerikanischen Weihnachtskomödie. Natürlich haben sich am Ende (fast) alle wieder lieb und unser Held hat erkannt, dass die Tochter der Familie viel tiefgründiger und liebenswerter ist als seine bisherige Freundin.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
DVD-Extras: Making of, Alternativer Anfang, Bildergalerie