Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Auf eigene Faust will die junge Australierin Georgina Perry die Welt im Segelboot umrunden. Die Freude des Verlobten kennt Grenzen, doch ihr Vater, einst selbst ein großer Segler, bevor ihn ein Unfall an den Rollstuhl fesselte, unterstützt sie. Zunächst geht alles gut, aber dann häufen sich seltsame Vorfälle, die Georgina an ihrem Verstand zweifeln lassen. So statten ihr unter anderem ihr Vater, ihre im Freitod verschiedene Mutter und ein rachsüchtiger Thai-Pirat regelmäßige Besuche in der endlosen Weite des Ozeans ab.
Inhaltsangabe 2:
Der einzige Kontakt, den Georgia mit der Welt hat, ist ihr Funkgerät. In ihrem Segelboot treibt die junge Frau in einer tagelangen Flaute im Indischen Ozean. Sie träumt davon, in Rekordzeit als Allein-Seglerin die Welt zu umrunden, aber die Windstille scheint ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen. Georgia fühlt sich verloren, wie gelähmt. Sie beginnt, merkwürdige Phantasien zu entwickeln - von tätowierten Gestalten, die an Bord kommen, von ihrer schwierigen, depressiven Mutter und ihrem kranken Vater. Aber sind das wirklich Visionen? Die Besucher ihrer Yacht werden immer bedrohlicher und im Nebel über den Wellen scheint sich Grauenhaftes zusammenzubrauen.
Richard Franklin schildert die Einsamkeit des Meeres eindringlich und überzeugend. Ohne große Effekte wird das Grauen glaubhaft, das Georgia immer mehr in seinen Bann schlägt. Das Buch mischt geschickt reale Bedrohungen z.B. durch Piraten mit den aus der Psyche geborenen - wobei sich Georgias Mutter als härtester Brocken erweist. Die Episoden aus der Entwicklung der jungen Frau wirken als Treibmittel der Story. Leider verliert der Film im letzten Viertel seine Überzeugungskraft, weil er seine Motive nicht weiterentwickeln kann. Und das Finale schließlich hat Franklin fast belanglos inszeniert.