Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Marco und Melanie führen eine junge Ehe mit Leidenschaft und Chaos. Alltagsfrust und großer Liebe. Doch zwischen Karrieredruck und Selbstverwirklichung bleibt die Zärtlichkeit immer mehr auf der Strecke und dabei nie genug Zeit für ihren 6-jährigen Sohn Benny. Alles droht aus den Fugen zu geraten. Als Melanie die Koffer packt, Benny einfach mitnimmt und noch dazu die Scheidung einreicht, entdeckt Marco das Vatersein für sich...
Inhaltsangabe 2:
Der erfolgreiche Architekt Marco, seine berufstätige Frau Melanie und ihr gemeinsamer sechsjähriger Sohn Benny könnten eine glückliche Familie sein. Doch weil Marco um der Karriere willen für einige Monate zu sehr Kind und Frau vernachlässigte, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf Melanie ihren Mann spontan verlässt. Sie möchte in Zukunft alleine für Benny sorgen und verbietet Marco später gerichtlich sogar noch den Umgang mit ihm. Voller Verzweiflung kidnappt der Vater daraufhin seinen Sohn aus dem Kindergarten und fährt mit ihm ins Blaue. In einer trostlosen Wüstenlandschaft erkennt er, dass sein Sohn andere Bedürfnisse als er selbst hat. Noch rechtzeitig vor der endgültigen Eskalation des von beiden Seiten verursachten Rosenkriegs entdecken die Ehepartner, dass sie für ihr Kind auch gemeinsam Verantwortung tragen und ihm das Recht auf beide Elternteile nicht einfach absprechen können.
Levy erzählt diese Konflikte einer modernen deutschen Kleinfamilie zwischen Karriere, Küche und Scheidungsalltag als eine von vielen möglichen Vätergeschichten mit überzeugenden Schauspielern und in einer Mischung aus Komödie und Drama. Gefilmt wurde mit zwei bis drei Digitalkameras gleichzeitig, was dem Film etwas Dokumentarisches verleiht. Allerdings wirken die Entwicklung der Figuren und einige Details etwas zu konstruiert, beispielsweise die Metapher der Wüstenlandschaft mit integrierter Telefonzelle oder der rasche Wechsel der Kommunikationsbereitschaft zwischen den Ehepartnern, die immer abwechselnd aufeinander zugehen und sich dann wieder ausbremsen. Im Zeitalter alleinerziehender Mütter erinnert Levy daran, dass auch Väter nicht unentbehrlich sind und sie es oft auch gar nicht sein wollen.
An Extras bietet die DVD den Film mit einem durchgehenden Kommentar von Dani Levy, Interviews mit Regisseur und Hauptdarstellern sowie einige im Kinofilm nicht enthaltene Szenen und ein Making of.
DVD-Bildformat: 1:1,78/16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch