Hitflip
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Inhaltsangaben von anderen Seiten
Inhaltsangabe 1:
In einem fiktiven Großbritannien der Zukunft: ?V? ein belesener und intellektueller, aber zugleich auch rachsüchtiger und brutaler Mensch hat sein Leben der Befreiung seiner Mitbürger verschrieben. Getrieben von persönlicher Vergeltungssucht will der maskierte Unbekannte mit gezielten Anschlägen die Führungsriege eines totalitären Regimes zur Strecke bringen, das sein Volk bedingungslos ausbeutet und tyrannisiert. Als Evey V's Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit ? und entwickelt sich zu einer unerwarteten Verbündeten bei seinem Ziel, Freiheit und Gerechtigkeit für eine durch Grausamkeit und Korruption unterdrückte Gesellschaft zurückzugewinnen...
Inhaltsangabe 2:
Widerstand in einem totalitären Staat.
"Künstler lügen, um die Wahrheit zu sagen", heißt es einmal im Film. Was wäre, wenn sich in nächster Zukunft in Großbritannien ein faschistoides Staatssystem entwickeln würde, das die Menschen mit kontrollierten Massenmedien manipuliert und sie mit einer brutalen Polizeimacht unterdrückt? Und wie könnte ein moderner Rebell, ein neuer Zorro oder Graf von Monte Christo in solch einem System den Aufruhr schüren und das Volk schließlich zum Umsturz führen? (...)
In der Adaption des gleichnamigen Comics von Alan Moore und David Lloyd wird die literarische Vorlage aus dem Großbritannien der Thatcher-Ära sehr geschickt den heutigen gesellschaftlichen Zuständen angepasst, und so besteht einer der Reize dieses erstaunlich komplex erzählten Films darin, die kulturellen Zitate und zum Teil fast tagesaktuellen Anspielungen zu entdecken. (...)
"V wie Vendetta" ist ein Unterhaltungsfilm im besten Sinne des Wortes mit originellen Details, Anspielungen und Zitaten und einer immer wieder überraschenden Ausstattung. (...)
"V wie Vendetta" ist ein Film der Ideen, in dem viele soziale und politische Tendenzen unserer Zeit spielerisch weitergedacht werden. Gerade das Mainstreamkino wirkt oft wie ein Seismograph für gesellschaftliche Stimmungen, und in "V wie Vendetta" nehmen die Filmemacher die Gelegenheit mit einer spürbaren Freude an der Provokation wahr, durchaus auch subversives Gedankengut in einen Unterhaltungsfilm einzuschmuggeln.
Und doch verliert der Zuschauer nie den roten Faden, wird die Geschichte dramaturgisch geschickt entwickelt, und funktioniert der Film sowohl als Anti-Utopie in der Tradition von "1984" wie als abenteuerliches Drama. (...)