Hitflip
Max und Lisa sind gemeinsam durch die Hölle des Entzugs gegangen, doch nun war alles umsonst, denn Lisa leidet an unheilbarem Krebs und wählt eines Tages den Freitod. Um ihn wieder aufzuheitern, schleppen einige Zeit später ein paar Freunde Max mit in die Disco, wo Max nicht richtig zu sehen glaubt, als er unter all den Party People seine Lisa entdeckt. Die ist nämlich gar nicht richtig tot, sondern hat sich von zufällig des Wegs gekommenen Vampiren in deresgleichen verwandeln lassen. Ein Lifestyle, den nur auch Max ernsthaft in Erwägung zieht.
Die großen Vampirfilmklassiker der 80er "Near Dark" und "Lost Boys" lassen thematisch schön grüßen, wenn hippe junge Outlaw-Vampire die wilden Nächte durchfeiern und von solchem Dasein faszinierte Menschlein ein paar gravierende Abwägungen treffen müssen. Horror-Hoffnungsträger Jeremy Kasten ("The Wizard of Gore") zelebriert ein kraftvolles Blutbad mit ironischen Brechungen, doch trotz guter Darsteller bleiben die Charaktere seltsam leblos und gehen dem Zuschauer in ihren Schicksalen nicht sehr nahe. Für Vampirfilmfreunde allemal einen Blick wert.
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