Hitflip
Hier einloggen, um die Hitflip-Inhaltsangabe zu ergänzen.
Inhaltsangaben von anderen Seiten
Inhaltsangabe 1:
Immer schon haben die Menschen Kriege geführt. Manche wollten Macht, manche Ruhm oder Ehre ? andere wollten Liebe. Im alten Griechenland provoziert die Leidenschaft eines der legendärsten Liebespaare aller Zeiten jenen Krieg, der eine ganze Zivilisation in den Untergang stürzen wird: Paris, der Prinz von Troja, raubt Königin Helena ihrem Mann, dem König Menelaos von Sparta - eine Beleidigung, die der König nicht hinnehmen kann. Die Sippenehre gebietet: Wenn Menelaos provoziert wird, trifft die Provokation auch seinen Bruder Agamemnon, den mächtigen König von Mykene, der alsbald die starken Stämme Griechenlands zusammenruft, um Helena seinerseits den Trojanern zu rauben und so die Ehre seines Bruders wiederherzustellen. Doch in Wahrheit schiebt Agamemnon die Familienehre nur vor ? tatsächlich ist seine immense Habgier das Hauptmotiv: Er muss Troja unterwerfen, wenn er die Vorherrschaft seines bereits riesigen Reiches sichern will. In der von Mauern bewehrten Stadt regiert König Priamos, verteidigt wird sie vom gewaltigen Prinz Hektor: Diese Festung hat bisher allen feindlichen Angriffen widerstanden. Ob Troja siegt oder fällt, hängt nur von einem einzigen Mann ab: Achilles ? er gilt als der größte Krieger seiner Zeit. Achilles ist arrogant, rebellisch und schier unüberwindlich ? er nimmt für niemanden Partei, ihn interessiert allein sein eigener Ruhm. Weil er als Held unbedingt unsterblich werden will, entschließt er sich, für Agamemnon gegen die Tore Trojas zu stürmen ? doch letztlich ist es die Liebe, die sein Schicksal besiegeln wird. Im Krieg um Ehre und Macht treffen zwei Welten aufeinander. Tausende werden dem Ruhm geopfert. Aus Liebe wird ein ganzes Volk vernichtet.
Inhaltsangabe 2:
Der junge fesche Trojaner Prinz Paris hat dem alten Knochen Menelaos, seines Zeichens König von Sparta, die Frau ausgespannt. Auch sie jung und fesch. Helena ihr Name. Auf so eine Gelegenheit scheint der Gebieter aller Griechen, der machtgierige Agamemnon, nur gewartet zu haben. Mit der Ehrenrettung seines Bruders Menelaos hat er einen Grund, die größte Armee ihrer Zeit zu mobilisieren. Die Eroberung der Metropole Troja ist die letzte Herausforderung zur Vollendung seines Imperiums. Die Helden Griechenlands schiffen sich ein und landen an den Gestaden Trojas. Bevor die Supermächte der Antike über einander herfallen, sollen die beiden Kontrahenten Paris und Menelaos die Sache Mann gegen Mann unter sich ausmachen. Weil Paris klar unterlegen ist, springt sein Bruder Hector für ihn ein. Dieser Verstoß gegen das Reglement wird von den Griechen mit einem Großangriff erwidert. Die beiden Heere verkeilen sich in einer Art Stellungskrieg. Es schlägt die Stunde des Helden Achilles. Doch die Ein-Mann-Armee hat ein Handicap an der Hacke. Als letzter Hoffnungsträger bleibt Schlaumeier Odysseus. Damals bekannt als Ideengeber für ausgefuchste Kriegslisten und heute als Vorbild für Computergemeinheiten.
Die Story gab es doch irgendwie schon einmal. Richtig: Das soll Homers Ilias sein. Aber was ist mit dem Schönheitswettbewerb der drei Göttinnen? Die zauberhafte Szene "Griechenland sucht den Superstar" hat Wolfgang Petersen glatt ausgelassen. Statt dessen präsentiert sich diese sehr freie Adaption der Mutter aller Epen als Generationenkonflikt zwischen smarten jungen Elite-Kämpfern und machtgierigen alten Säcken auf den Thronsesseln. Eine Armada bedeckt das Ägäische Meer wie ein Stau die A1 zu Ferienbeginn. D-Day in der Antike. Ritterspiele ohne Dixie-Klos. Der gedopte Schwertkämpfer Brad Pitt wandelt als Muskelprotz auf den Spuren von Terminator und Rambo. Sein Auftritt als Achilles könnte zur Achilles-Ferse in seiner Künstlerlaufbahn werden. Bei Altstar Peter O'Toole als König Priamos hätte er sich anschauen können, wie man das Pathos einer legendären Figur verkörpert, ohne seinen Ruf als Charakterdarsteller zu beschädigen. Die Groß-Produktion Troja hat neben Schauspielgrößen wie O'Toole und Julie Christie und Youngsters wie Orlando Bloom alles aufgeboten, was gut und teuer ist. Doch unterm Strich wirkt dieser Sandalenfilm, als hätten sich seine Produzenten in ihrer Lust auf Schauwerte mehrfach überschlagen und am epischen Gewicht der Vorlage verhoben.
DVD-Bildformat: 1:2,40; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch
DVD-Extras (2 DVDs): Dokumentation, Filmografien, Trailer