Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
1975 - eine kleine Wohnung irgendwo in den Hochhäusern Stockholms. Elisabeth ist eine ganz normale Hausfrau und führt mit ihrem Mann und ihren Kindern ein ganz normales Leben. Aber Rolf trinkt zu viel, und wenn er mehrere Bierflaschen geleert hat, dann fällt er manchmal aus der Rolle. Kurzerhand packt Elisabeth ihre Koffer, nimmt ihre Kinder Stefan und Eva und zieht zu ihrem Bruder Göran. Nie hätte sie sich vorstellen können, dass sie damit eine völlig neue Welt betritt. Göran lebt in einer Kommune, inmitten einer chaotischen Ansammlung langhaariger, unkonventioneller Menschen, deren Welt bestimmt wird von Diskussionen über Politik, Gemüseanbau, Fleischverzicht und freier Liebe. Was als Kollision der Kulturen beginnt, entwickelt sich zu einer detailgetreuen unverfrorenen Komödie von Liebe und Trennung, Familienglück und -unglück, Kindern und Erwachsenen, Freundschaft, Rotwein, Sex und Fußball.
Inhaltsangabe 2:
November 1975: Elisabeth flüchtet mit ihren Kindern vor den Schlägen des Ehemannes in die Wohngemeinschaft ihres Bruders Göran, in eine für sie völlig fremde Welt. Göran ist einer der Vorzeige-Ökos jener Jahre, der Inbegriff des Strickpulli-Softies mit Müsli-Philosophie. Mit ihm zusammen lebt seine Freundin Lena, die mit ihm eine "offene Beziehung" führt und bald schon mit Erik schläft, einem weiteren Kommunarden, der als marxistischer Dogmatiker von der Revolution träumt. Ferner gibt es noch Lasse und Anna, die zwar getrennt sind, aber wegen des gemeinsamen Kindes Tet weiter unter einem Dach leben. Angehimmelt wird Lasse von dem schwulen Klas, der davon träumt, Hausfrau zu sein. Ergänzt wird die WG durch ein esoterisches Pärchen, das beschließt, bald schon in die Kommune "Mutter Erde" umzusiedeln.
Selbstverständlich wird in dieser Kommune über alles diskutiert, über Liebe und Politik, auch darüber, ob Spülen "bourgeois" ist oder "Pippi Langstrumpf" eine Kapitalistin. Die schwedische Wohngemeinschaft "Zusammen" gleicht einem Querschnitt durch die Alternativkulturen der 70er-Jahre, doch was schnell zum Klischee werden könnte, führt Regisseur Lukas Moodysson so authentisch und und hinreißend witzig vor, als wäre er selbst in einer der Kommunen aufgewachsen. Dabei nimmt er die Schrägheiten seiner Charaktere zwar aufs Korn, gibt sie aber nie der Lächerlichkeit preis. Das Herz des Films bilden die Geschichten der Kinder, die weitaus anrührender erzählt werden als die der gröber gezeichneten Erwachsenen. Nicht nur die Diskussionen, auch die liebevolle Ausstattung vom Plattenspieler, über die Möbel und Kleidung bis zum bunt bemalten VW-Bus machen dieses Generationen-Porträt zu einem Vergnügen.
DVD: DVD-9; Bildformat 1,85:1 (16:9), Sprache: Deutsch, Schwedisch, deutsche Untertitel; Tonformat: Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0.
Bonusmaterial (20 Minuten): Fotogalerie und Produktionsnotizen, Bio- und Filmografien des Regisseurs und der Darsteller, Deutscher-Schwedischer Kinotrailer, Interview mit dem Regisseur, DVD-Rom Applikationen.