Hitflip
Wenn Helden sterben spielt nur wenige Tage vor Kriegsende und beginnt mit einer heute weitestgehend vergessenen, sinnlosen, blutigen Schlacht im Hurtinger Wald. Ein einziger amerikanischer Soldat (Ron Eldard) gelingt aus diesem Gemetzel die Flucht. Als ihm bewusst wird, der einzige Überlebende seines Bataillons zu sein, bricht er, mit den Nerven vollkommen am Ende, zusammen und bittet schließlich aus gesundheitlichen Gründen um die Entlassung aus dem Militärdienst. Doch seine Bitte wird abgelehnt. Zunächst hat er dennoch Glück: Er wird in den Rang eines Sergeants befördert und erhält das Kommando über eine Gruppe junger Soldaten, die auf Grund ihrer Unerfahrenheit vorerst nicht in den Krieg geschickt werden. Doch diesem Krieg kann niemand entkommen. Und so wird seine Einheit eines Tages an die Front gesandt -- und der Film endet, wie er begonnen hat: Ein einziger Soldat entflieht einem sinnlosen Gemetzel, einen Kameraden auf seinen Schultern tragend, der diese Schlacht längst mit seinem Leben bezahlt hat.
Soldat James Ryan , aus der Spielberg-Verfilmung kommt einem unbedingt in den Sinn, wenn jemand ein \"oberflächliches Urteil\" über diesen Film abgeben möchte. Nein! Die Machart dieses Films ist völlig anders! Da ist keine \"Effekthascherei\" von einem \"der nie DA war\" sondern \"Krieg pur\"! Mit aller Wahrhaftigkeit der menschlichen Schwächen, wie sie auch im wirklichen Leben auftreten. Dieses Werk besticht nicht mit herausragender Dramaturgie und aufwendiger Drehtechnik, eher mit der Ehrlichkeit die der \"wahren Fratze des Krieges\" entspricht!
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Inhaltsangabe 1:
Ende 1944. Die Alliierten stoßen auf erbitterten Widerstand der Deutschen. Die Schlacht tobt erbarmungslos. Der US-Soldat Manning rennt durch die Hölle, erlebt das Grauen. Feuerhagel, Schweiß und Blut sind die Ernten dieser Kriegstage - Gevatter Tod ein treuer Begleiter. Um diesen Irrsinn zu beenden, treibt ihn nur ein Gedanke weiter: Der Feind muß vernichtet werden - koste es, was es wolle, zur Not das eigene Leben...
Inhaltsangabe 2:
November 1944 an der belgisch-deutschen Grenze, im Wald bei Hürtgen. Für die vorrückenden US-Soldaten erweist sich die Siegfried-Linie als unüberwindbares Hindernis. Infolge hoher Verluste werden neue Einheiten zusammengestellt. US-Soldat David Manning, ein eigenwilliger Typ, der nicht gerne sein Leben riskiert und deshalb bei Kameraden und Vorgesetzten nicht sonderlich beliebt ist, soll eine Gruppe von Soldaten anführen. Es handelt sich um einen Haufen grüner Jungs, deren Angst sich in ihren Gesichtern widerspiegelt. Gegen seinen Willen wird Manning zunächst zum Sergeant und nach einem ersten erfolgreichen Unternehmen zum Lieutenant ernannt. Er schafft es, ein vermintes Feld zu durchqueren, die deutschen Panzer unschädlich zu machen und den Amerikanern zu ermöglichen, zunächst eine Brücke und dann eine Stadt einzunehmen. Am Ende ist Manning ein Held und seine Leute stehen für ihn ein.
Der in Ungarn gedrehte Film bietet Großeinsatz von Pyrotechnik, Special Make-Up und Stunt Players auf. Eine kleine Geschichte, ein Abschnitt aus größeren Zusammenhängen. Eindrucksvoll inszeniert von John Irvin, ein ausgewiesener Kriegsfilm-Veteran. Die Möglichkeiten der DVD, zeitgeschichtliches Hintergrundmaterial zu präsentieren, wurden leider nicht genutzt.