Hitflip
Für mich ist der Fall klar: Hollywood sah mit Staunen den riesigen Verkaufserfolg von "Sakrileg", man hatte wohl gerade überschüssiges Budget und keine rechten Ideen zu einem neuen "Blockbuster". Wohl auch Tom Hanks langweilte sich augenscheinlich weil er so rasch zusagte. Letztendlich wurde man mit Dan Brown handelseinig - und schon gings los.
In L.A. las man einvernehmlich das Buch und schrieb nebenbei das Drehbuch ab.
Dann hievte man die ganze Crew...naja soviele waren es ja nicht, und Jean Reno war ja schon da ;-) ...nach Europa, drehte die Szenen an den Original-Schauplätzen in Rom und Paris ab, machte noch einen Ausflug nach Schottland zur Rosslyn-Kapelle und buchte flugs den Heimflug gen Westen.
Gekostet haben kann das ganze nicht wirklich viel, meiner Meinung nach kratzt das Werk sogar stark an den "Low-Budget-Filmen". Es waren keine teuren Aufbauten, keine besonderen Special-Effekts, außer einigen PC-Freak-Spielereien, keine Menschenaufläufe, keine Stunts, keine pompösen Kostüme notwendig. Die Besetzung hielt sich mit einer Hand voll Darstellern auch in Grenzen.
Jedenfalls wollte man in Hollywood auch noch am "Grals-Kuchen" mitnaschen, drum hat man in aller Eile dieses Filmchen aus dem Boden gestampft.
Eine echte Enttäuschung ist auch Tom Hanks, der sonst so brilliante Akteur. Meiner Meinung nach hätte man auch Uwe Ochsenknecht oder Erol Sander an seiner Stelle spielen lassen können, die hätten die Anforderungen ebenso erfüllt.
LAST TAKE
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Wird es neuerdings Mode Kinofilme nur noch für "belesene" a la Harry Potter zu drehen? Wird es bald ein MUSS sein vorher das Buch zu lesen um die Handlung zu verstehen? Ist ein solcher Kinofilm letztendlich nur noch die Darstellung der Schauplätze die man sich beim Lesen des Buches nur vorstellen konnte?
In diesem Film treffen diese Fragen exakt zu.
EMPFEHLUNG
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Wer das Buch gelesen hat und sich die Schauplätze in der Wirklichkeit präsentieren lassen will soll sich den Film ansehen. Er wird zwar dann und wann, besonders gegen Ende des Films, verwundert die Brauen heben ob der verdrehten und erfundenen Handlung, wird kurzzeitig verwirrt sein aber durch die Kenntnis des Inhaltes das Wesentlich doch verstehen. Aber er wird höchstwarscheinlich enttäuscht den Kinosaal verlassen.
Wer den Inhalt des Buches noch nicht kennt und auch sonst kein Grals-Experte ist sollte sich diese 2 1/2 Stunden Film nicht antun. Derjenige blickt nach den ersten drei Szenen bereits nicht mehr durch und die Fragen, wie oben beschrieben, häufen sich an. Ich bin sicher daß Leute die das Buch nicht gelesen haben genauso unwissend aufstehen wie sie Platz genommen haben
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Inhaltsangabe 1:
Mitten in der Nacht wird der Harvard-Professor für Symbolik Robert Langdon in den Pariser Louvre gerufen: Der Museumsdirektor wurde ermordet. Seine Leiche, die in einer Körperhaltung wie der des Vitruvischen Mannes von Leonardo da Vinci aufgefunden wird, ist der erste grausige Hinweis in einer Kette aus Codes und Symbolen. Unter Einsatz seines Lebens entschlüsselt Langdon mit Hilfe der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu versteckte Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis. Alle verweisen auf eine sagenumwobene Bruderschaft. Die atemlose Schnitzeljagd führt Langdon und Sophie von Paris über London bis nach Schottland; währenddessen versuchen sie, den Code zu knacken, um mit ihm ein Geheimnis zu enthüllen, das die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern wird.