Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Lassen Sie sich überraschen von einer Romatic-Comedy der ganz besonderen Art: Sex and a Girl - eine wunderbar erzählte Geschichte über das erste Mal, ist eine gelungene Kombination aus Tanzfilmen wie "Center Stage" und Jugendportraits wie dem deutschen Erfolgsfilm "crazy". Die 16-jährige Alex meint, dass sie es geschafft hat. Nachdem sie ihre gesamte Kindheit damit verbracht hat, zu tanzen und vor der Julliard School für Performing Arts zu träumen, wird sie unsanft auf den Weg der Realität zurückbefördert: Ihre Eltern stehen kurz vor der Scheidung und die Ratschläger ihrer Tanzlehrerin sind nicht wirklich das, was Alex hören möchte. Als sich ihr Freund auch noch betrinkt, schläft sie aus Verzweiflung mit dem Ex-Liebhaber ihrer Mutter und das Ganze entwickelt sich unaufhaltsam zu einem Desaster.
Inhaltsangabe 2:
"Alex Marcov ist diszipliniert und hat Talent. Du wirst es schaffen, das weiß ich." Diese verheißungsvolle Beurteilung gibt die Tanzlehrerin Natalie ihrer jungen Schülerin mit auf den Weg. Und damit scheint das Schicksal von Alex besiegelt und ihr Lebensweg vorgezeichnet. Sie wächst in den 60er Jahren als Tochter eines Arztes und einer Kunst und den Körper liebenden Mutter auf. Gemeinsam mit ihrem Bruder sieht sie die wechselnden Mitbewohnerinnen und -bewohner ihres Hauses als Quelle der Bildung und Unterhaltung an. Als Alex im Teeniealter zum ersten Mal sieht, wie ein Paar miteinander schläft, bewegt sie neben ihrer erfolgreichen Tanzausbildung eine weitere lebensbestimmende Frage: Was verbirgt sich eigentlich hinter Liebe und Sex. Und warum wird so viel Wind um "das erste Mal" gemacht? Im Laufe der Zeit sammelt Alex Antworten auf diese Frage. Von ihrem Wunschtraum, Tänzerin zu werden will sie sich dabei eigentlich nicht ablenken lassen, doch ihre Gefühle geraten ziemlich durcheinander und durchkreuzen ihr sonst so diszipliniertes Training. Ihre Eltern sind in Sachen Liebe offensichtlich gescheitert und lassen sich scheiden. Der erste Freund Patrick ist von Alex' schönem Körper fasziniert und in seinem Begehren vorschnell und lästig. Erst mit einem der neuen Lebensgefährten ihrer Mutter lernt Alex die von ihr herbeigewünschte Mischung aus romantischer und lebensnaher Sicht in Sachen Liebe kennen. Und mit dieser Erfahrung und Erkenntnis kann sie selbstbewusst und gestärkt ihre Tanzausbildung wieder aufnehmen.
Dieser Spielfilm um die Selbstfindung einer 17jährigen beteiligt die Zuschauer sofort an der Gedanken- und Gefühlswelt seiner Hauptfigur. Zunächst ist sie berichtende Beobachterin ihrer Kindheitsentwicklung, später dann drücken vor allem zusätzlich die poetische Bildsprache der Tanzszenen, die dem veränderten Familienalltag gegenübergestellt sind, ihre Befindlichkeit aus. Zuweilen wünscht man ihr eine Portion mehr innere Entschlusskraft, denn im Grunde wirkt Alex, als sei sie der Spielball äußerer Umstände oder nahestehender Personen. Alex wird geschildert als eine Suchende im großen Abenteuer Leben. Und damit ist sie eine von vielen jungen Menschen auf der Schwelle zum Erwachsenenwerden. Auf den ersten Blick wirken Alex' Eltern anders als die ihrer Freundinnen, zugänglicher und weltoffener. Und dennoch - oder gerade deswegen - sind sie nicht vor dem Alltäglichen geschützt, der allmählichen Gewöhnung und gegenseitigen Entfremdung. Alex lebt die Scheidungssituation der Eltern in innerer Verzweiflung und dem stetigen Bemühen, die Familie wieder zusammenzubringen. Dass sie dabei versucht, ihre eigenen Wunschträume zu realisieren, kann sie am Ende des Films einsehen: "Die Menschen, die mich lieben, leben ihr eigenes Leben und sie haben das Recht, Fehler zu machen. Ich werde lernen für mich selbst zu leben." Und dies formuliert die Hauptfigur des Films in keiner Weise resignierend, sondern mit Respekt und Wertschätzung gegenüber Familie und Freunden.
DVD-Bildformat: 4:3
Ton: Dolby Digital 5.1, und 2.1
Sprache: Deutsch und Englisch