Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Der Regenwald in Sarawak, in den 30-er Jahren: Die schöne Eingeborene Selima lehrt den jungen englischen Kolonialbeamten John nicht nur die Sprache, sie wird auch seine Geliebte. Doch aus der Zweckbeziehung wird bald mehr: In der Hitze des Dschungels beginnen sie eine stürmische Affäre, die nicht sein darf. Als John und Selima sehr zum Entsetzen der Engländer heiraten wollen, werden die Liebenden unter Druck gesetzt und schließlich getrennt. Ein Jahr später kehrt John mit seiner jungen englischen Ehefrau zurück, aber er kann seine leidenschaftliche Liebe zu Selima nicht vergessen - intensiver denn je erlebt er seine Beziehung zu ihr, denn inzwischen sind düstere Geheimnisse ans Tageslicht gekommen, die von den verschwiegenen Duschungelbewohnern gut, aber eben nicht gut genug gehütet werden.
Inhaltsangabe 2:
John Truscott kommt als Verwaltungsbeamter Großbritanniens Anfang des letzten Jahrhunderts nach Malaysia. Der junge Mann erleidet einen Kulturschock, als er seine schöne Fremdsprachenlehrerin Selima kennenlernt. Man nennt sie "Schlafzimmer-Wörterbuch", was darauf hindeutet, dass es neben Lektionen in der Stammessprache der Iban auch Nachhilfeunterricht im Bett gibt. Eine Tradition, der sich der junge Mann zunächst zwar mit Befremden, aber nach den ersten Übungen mit um so größerer Leidenschaft unterwirft. Zwischen der klugen Selima und dem aufrechten Vertreter der Kolonialmacht entspinnt sich eine Liebesbeziehung, die an Konventionen und Tabus zerbricht. Truscott heiratet die Tochter seines Vorgesetzten, nicht ahnend, dass er durch seinen "Unterricht" zum Vater wurde.
Ähnlich wie im Kolonial-Film-Klassiker "Anna und der König" beginnt die Romanze von "Selima und John" mit dem humorvollen Zusammenprall der Kulturen. Der Umschwung zum Liebesdrama verläuft dagegen weniger sittsam. Der Film bekennt sich zur Erotik und zur unbotmäßigen Liebe. Doch von der Liebe auf den ersten Blick bis zum Familienglück im Dschungelparadies ist es ein langer Weg. Zu Mißgunst, Eifersucht und den üblichen Wirrungen der Liebe gesellen sich Stammesfehden und die strengen Gesetze der Kolonialmacht. Alles Schnee von gestern und nicht besonders spannend. Doch auf die Historie der Kolonialzeit kommt es auch nicht an. Es geht vielmehr um exotische Schauwerte, und um den Reifungsprozeß eines etwas naiven jungen Mannes. Immerhin: Am Ende seiner Entwicklung steht er nicht als "Officer and Gentleman" da, sondern als kulturell eingebetteter Vater. So gesehen entspricht die Kolonial-Romanze wieder ganz den Idealbildern von heute.