Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Von seiner Rockband wird Dewey Finn gefeuert und ist urplötzlich nicht nur mit einem wachsenden Schuldenberg, sondern auch mit unausweichlichen Depressionen konfrontiert. Er nimmt einen Job an einer Privatschule an, an der seine Rock'n'-Roll-Erfahrungen einen ziemlich großen Einfluss auf seine jungen Zöglinge ausüben.
Inhaltsangabe 2:
Dewey ist Rockmusiker. Und, wie es sich für einen Rockmusiker der alten Schule gehört, ist er pleite und arbeitslos. Nach endlosen Gitarrensoli und Stagediving-Versuchen wird er von seinen Bandkollegen vorläufig aus der Gruppe ausgeschlossen. Deweys Rettung in dieser misslichen Lage ist ein trickreich ergattertes Engagement als Aushilfslehrer an einer Grundschule für Kinder gut verdienender Eltern. Für ihn unfassbar: Im Zeitalter von MTV haben die biederen Schüler jeglichen Sinn für Rock verloren. Schnell stellt er den Unterricht komplett auf Rockmusik in Theorie und Praxis um und sieht in den talentierten Schülern darüber hinaus sogar die Chance, doch noch an einem begehrten Rockmusikwettbewerb teilnehmen zu können. Als sein Lehrstil bekannt wird, kommt es jedoch zu unausweichlichen Konflikten mit spießigen Eltern.
Richard Linklater, bekannt geworden durch seine Generation-X-Portraits "Slackers" oder "Before Sunrise", bleibt auch in diesem Film Jugendthemen treu. Der Rockmusik hat er sich dieses Mal angenommen, und dem leidenschaftlichen Musikfan, der nicht nur Wissen vermitteln, sondern es spürbar machen will. Jack Black, der bereits in "High Fidelity" einen Musiknarren gab, brilliert in der Rolle des ungewöhnlichen Lehrers und gewinnt schnell die Sympathie des Zuschauers. Und durch ihn funktioniert die bekannte Geschichte des engagierten Lehrers, der sich über alle traditionellen Grenzen hinweg setzt und dem es um das Wohl der Schüler jenseits von Noten geht. Allerdings, und darin besteht die eigentliche Schwäche der Story, ist heute Rockmusik wohl kaum mehr der große Gesellschaftsschreck. So bleibt "School of Rock" insgesamt doch eher amüsante Nostalgie. Allerdings mit der beachtlichen Leistung, die Erinnerung an auhentische Gruppen wie die "Doors", "AC/DC" oder "Led Zeppelin" wieder ins musikalische Gedächtnis zu rufen. Immerhin ein Stück Musik- und Jugendkultur und nicht massenkompatible Casting-Show-Konserven.
DVD-Bildformat: 16:9
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
DVD-Extras: Audiokommentar von Darsteller Jack Black und Regisseur Richard Linklater, Audiokommentar der Kinder, Gelernte Lektionen der "School Of Rock", Jack Black's Verbindung zu Led Zeppelin, "School Of Rock" Musik-Video, Videotagebuch der Kinder: Toronto Film Festival, MTVs Tagebuch des Jack Black, Kinotrailer