Hitflip
Der Amerikaner Tom Ripley (John Malkovich) ist ein gerissener Kunsthändler, der für Geld nicht nur sprichwörtlich über Leichen geht. Eigentlich wollte er sich in Italien zur Ruhe setzen, doch als sein Nachbar Jonathan (Dougray Scott) sich bei einer Feier über den Geschmack Ripleys lustig macht, ist dies die Geburt einer Idee für seinen letzten Mord: Der junge Mann soll, nachdem er durch die richtige Behandlung manipuliert wurde, für ihn einen Mord ausüben.
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Inhaltsangabe 1:
Der talentierte Mr. Ripley hat sich mit seiner schönen Frau in Italien zur Ruhe gesetzt. Als er bei einer Feier seinen Nachbarn Jonathan über Ripleys schlechten Geschmack spotten hört, entschließt er sich zu einem boshaften Spiel: Jonathan soll Ripleys letzten Auftrag ausführen - den Mord an einem russischen Mafiosi. Immer tiefer gerät der rechtschaffende Mann in die Intrigen, die der Meister der Manipulation spinnt...
Inhaltsangabe 2:
Tom Ripley, der charismatische Held aus den Romanen von Patricia Highsmith, hat es bereits mehrfach zu Filmruhm gebracht. In der Verfilmung des Romans "Der talentierte Mr. Ripley" 1959 in Frankreich ("Nur die Sonne war Zeuge") spielte Alain Delon den eiskalten, psychopathischen Mörder. Unter der Regie von Anthony Minghella war es dann Matt Damon (USA 1999). "Ripley's Game" wurde 1977 von Wim Wenders mit Dennis Hopper in der Titelrolle verfilmt: "Der amerikanische Freund". Und jetzt, in dem Film der italienischen Erfolgsregisseurin Liliana Cavani, ist es John Malkovich, der den diabolischen Charakter neu interpretiert. Eigentlich lebt er zurückgezogen mit einer schönen Frau in einem feudalen Anwesen in Italien und gibt sich den schönen Künsten hin. Als ein Nachbar von ihm, der an Leukämie erkrankte Bilderrahmer Jonathan, ihn beleidigt, betreibt Ripley ein teuflisches Spiel. Er verwickelt ihn in ein Mordkomplott und macht aus dem harmlosen Jonathan einen Auftragskiller.
Für John Malkovich ist diese Rolle nahezu ideal: der coole, hintergründige und besessene Kriminelle, bei dem man nicht weiß, ob er seine Intrigen und Manipulationen aus Überzeugung oder aus Langeweile heraus betreibt. Eine großartige, faszinierende Leistung von John Malkovich; bislang leider nur als Programmbeitrag beim Fantasy FilmFest 2003 auf den deutschen Leinwänden zu sehen. Umso mehr dürfen sich die Highsmith Fans auf diese DVD freuen, deren Bonusmaterial sich leider nur auf den originalsprachigen Trailer beschränkt. Angesichts der vielen Möglichkeiten mit Quer- und Längsverweisen zur Film- und Literaturgeschichte wurde hier leider die Chance vertan, sich aus der Vielzahl der uninspirierten DVD-Veröffentlichungen hervorzuheben.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Trailer