Hitflip
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Inhaltsangaben von anderen Seiten
Inhaltsangabe 1:
Der überkorrekte Sheriff jagt den aus Eifersucht ausgeflippten Mörder der treulosen Gattin und ein habgieriger Bürgermeister gerät in Clinch mit einem schwarzseherischen Pfarrer, der wiederum - man glaubt es kaum - in einer wilden Romanze mit dem heißesten Flittchen seiner durchgedrehten Gemeinde steckt. Eine wahrhaft wundervolle Geschichte, in der es immer anders kommt, als man denkt und die mit viel Humor auch die griesgrämigsten Zuschauer zum Lachen bringt.
Inhaltsangabe 2:
Metzger Tex Cowley liebt seine Frau, doch ihr ständiger Ehebruch und ihre Verachtung sind ihm eines Tages zu viel. Er tötet sie und teilt sie in sieben Teile, die er mit seinem Lastwagen über die texanische Grenze nach New Mexico bringt. Kurz vor seinem Ziel am Rande von El Niño verliert er eine Hand mit erhobenem Mittelfinger. Über diese Hand stolpert kurz darauf die blinde Constantia - und kann wieder sehen. Das Wunder wird von Pater Leo zunächst skeptisch aufgenommen, doch tatsächlich wird jeder, der den Schrein mit der Hand berührt, auf wundersame Weise sofort geheilt. Das Gerücht, eine Hand der Jungfrau Maria sei vom Himmel gefallen, verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Als Tex im Fernsehen die Wunderhand sieht, macht er sich auf, die Leiche wieder zu komplettieren. Lieutenant Bobo, der Liebhaber von Tex Cowleys Frau, ist davon überzeugt, dass ihr etwas angetan wurde und verfolgt Tex bis nach El Niño. Hier profitiert man inzwischen schamlos von den vielen Pilgern und Touristen, die die wundersame Hand mit eigenen Augen sehen wollen. Ein texanischer Polizist, der ein Verbrechen vermutet, ist deshalb ebenso unerwünscht wie eine kirchliche Kommission, die klären will, ob es sich um Scharlatanerie handelt, oder ein Ex-Ehemann, der seine Gattin gern komplett begraben würde. In das Durcheinander schaltet sich die Tote schließlich selbst ein. Am Ende sinniert ein verwirrter Tex Cowley über Moral, Glauben und Verlässlichkeit.
"Picking up the Pieces" ist eine bitterböse, pechschwarze Satire, die klerikale Normen, moralische Werte und menschliche Schwächen hemmungslos bloßstellt. Woody Allen spielt den Mörder Tex mit gewohnt lakonischen Kommentaren, Kiefer Sutherland gibt den Zahnstocher kauenden Texaner Bobo als klassisch-brutales Lieutenant-Klischee. Der Publikumshit des Filmfestes München wird nicht nur Comedy-Fans begeistern.