Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Die erste bemannte Mars-Mission endet in einer Katastrophe. Der Shuttle der sechsköpfigen Crew schlägt auf der Oberfläche des Planeten ein und wird stark beschädigt. Der Captain bezahlt den Crash mit dem Leben, aber auch für den Rest der Besatzung stehen die Chancen schlecht: Ein Rettungsteam könnte frühestens in drei Jahren bei den Verunglückten eintreffen, doch Sauerstoff und Lebensmittel reichen nur für zwei Menschen. Die Mannschaft hat nur eine Alternative: Drei müssen sterben, damit zwei überleben können....
Inhaltsangabe 2:
Als die erste Mars-Expedition sich dem fremden Planteten nähert, fallen plötzlich sämtliche Navigationsinstrumente aus und zwingen die sechsköpfige Besatzung zur Notlandung. Der Kapitän stirbt noch beim Aufprall.
Zwar wissen die Kollegen der Crew-Mitglieder auf der Erde von dem Unglück, doch bis Rettung eintreffen könnte, würden drei Jahre vergehen. Der Sauerstoff- und Wasservorrat aber könnte höchstens zwei Personen ein Überleben sichern.
Also verlassen auf Anweisung des stellvertretenden Kapitäns drei der Astronauten das Wrack und machen sich mit nur geringem Sauerstoffvorrat auf den Weg in die Fremde. Und tatsächlich entdecken sie ein Höhlenlabyrinth, das auf Spuren von Leben hinweist.
Der spanische Low Budget-Science Fiction-Film legt mehr Wert auf Atmosphäre als auf Action oder Special Effects - in Zeiten von reinen Effektorgien kann man ihm das gar nicht hoch genug anrechnen. In ruhigen Kameraeinstellungen dokumentiert er die klaustrophobische Stimmung an Bord des "gestrandeten" Raumschiffs sowie den hoffnungslosen Fußmarsch ins Ungewisse. All das birgt eine gewisse Spannung. Doch letztlich erzählt der Film zu wenig und bleibt belanglos. Es gelingt ihm nicht, einen durchgängigen Handlungsstrang zu verfolgen und die Geschehnisse in den beiden Gruppen zu verknüpfen. Am Ende hat man den Eindruck, nur einen Ausschnitt gesehen zu haben.
Auf dem Fantafestival in Rom wurde "Náufragos" ausgezeichnet. Als Schauspieler wirken US-Independent-Star Vincent Gallo ("Buffalo 66") sowie Maria de Medeiros ("Pulp Fiction") mit.
Das Bonusmaterial erweist sich leider nur als scheinbar umfangreich. Mehr Informationen über den Film an sich erhält der Zuschauer dort nicht. Das "Making of" umfasst ganze drei Minuten, die Interviews sind Werbematerial und die Digitalisierung des (automatisch umblätternden) Pressehefts ist schlicht sinnlos.
DVD-Bildformat: 1:2,35/ 16:9
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch (nicht ausblendbar)
Extras: Trailer, Interviews (4 Min.), Making of , Bildergalerien, Filmografien, Making-of der deutschen Synchronisation, Ausschnitte in verschiedenen Sprachen, Presseheft, Aushangfotos, Plakatentwürfe