Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Die beiden Schwestern Sarah und Wanda sind zerstritten. Nach dem Tod ihrer Mutter entdecken sie in dem kleinen geerbten Pecan-Wäldchen eine alte Frau, die Freundin der Verstorbenen. Da Sarah und ihr Ehemann sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, bedrängt sie ihre Schwester Wanda, das Wäldchen zu verkaufen. Dazu muss jedoch die alte Frau aus ihrer Hütte vertrieben werden. Doch Sarah's Tochter Gina freundet sich mit der alten Dame an und kann ihr zugleich ihre traurige Lebensgeschichte entlocken...
Inhaltsangabe 2:
Die Mitvierzigerinnen Wanda und Sarah sind nicht nur äußerlich vollkommen verschieden. Auch der Lebensweg der Schwestern ist bislang absolut unterschiedlich verlaufen: Während Wanda mit Ed und Baby Ruby im heimischen Alabama auf der elterlichen Farm lebt und die kranke Mutter pflegte, macht Sarah in Atlanta Karriere. Zur Beerdigung der Mutter kommen die beiden Schwestern wieder zusammen. Sarah steckt in Geldschwierigkeiten und hofft auf ein lohnendes Erbe. Tochter Gina und ihrer Schwester hat sie bislang von der Misere nichts erzählt. So kann auch niemand verstehen, weshalb sie so hartnäckig um die Besitzverhältnisse des elterlichen Pecanuss-Waldes ringt, der im Testament der Mutter unerwähnt blieb. Überrascht werden die Frauen von der Entdeckung, dass in einer versteckten Waldhütte die alte Lilly Cooper lebt, die das Anwesen geschenkt bekam. Sie ist in den Erinnerungen an die Vergangenheit versunken, die besonders Gina faszinieren. Die Verbundenheit zwischen Gina, Lilly und Wanda wächst, während Sarah nach Lillys verschollenem Sohn Henry sucht, um Lilly auf elegante Weise los zu werden. Als Lilly ernsthaft erkrankt, treiben auch Gina und Wanda die Suche voran, damit sich Lillys Hoffnung endlich erfüllt.
Gegenwartsgeschichte und Rückblende kombiniert dieser Spielfilm und erzählt damit zwei Lebensgeschichten: die der farbigen Lilly im Alabama der 30-er bis 90-er Jahre und die der Schwestern Sarah und Wanda. Als Mittlerin zwischen den Welten agiert Gina, die in der alten Lilly zum ersten Mal eine wirkliche Freundin findet. Auch wenn die Personen mitunter ein wenig holzschnittartig wirken, ist der Film in der Rekonstruktion von Lillys Vergangenheit glaubhaft und findet passende Bilder. Er vermittelt die Botschaft, neben dem Streben nach materiellen Gütern das Menschliche nicht zu vergessen. Die schauspielerische Leistung von Anna Chumsky ("My girl") als Teenager Gina ist ausgesprochen bemerkenswert. Insgesamt ist die filmische Umsetzung solide. Zum Thema Beziehungen zwischen Müttern und Kindern wirft der Film Fragen auf, die in jeder historischen Situation gültig sind.