Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Dieser Film erzählt die Geschichte von Meyer Lansky, der neben Bugsy Siegel und Lucky Luciano einer der gefürchtetsten Gangster der 30er- und 40er-Jahre war. Er galt als graue Eminenz des Mob. Er reiste durch die ganze Welt, um einem Prozess zu entgehen, doch kein Land nahm ihn auf. Auf seiner Reise erzählt er Reportern seine Lebensgeschichte.
Inhaltsangabe 2:
Meyer Lansky (1902 - 1983), der Boss aller Bosse, dem die "Cosa Nostra" ihren Namen verdankt, kam als Junge aus Osteuropa nach New York, wuchs dort im jüdischen Viertel auf und lernte sehr früh, sich auf den Straßen zu behaupten. Zwischen den irischen und jüdischen Jungen, den "Jesuskillern", herrschte Bandenkrieg. Lansky und seine Freunde schlossen sich mit den Italienern zusammen. Es war die Zeit der Prohibition und sie arbeiteten für Joe Massaria und Salvatore Maranzano, die "Sizilianer". Der Weg in die Kriminalität war für viele die einzige Möglichkeit des Überlebens. Lanskys Pate war Arnold Rothstein, vom ihm lernte er alle Finten und Tricks. Lanskys Idee war die eines landesweit operierenden Konzerns mit gleichberechtigten Partnern und abgestimmten Interessen. Doch zuvor mussten Massario und Maranzano beseitigt werden: klassische Blutbäder, historisch überliefert und in dem Film "Meyer Lansky" detailgenau rekonstruiert. So wie auch andere Aspekte aus Lanskys Leben. In einer Parallelhandlung zeigt er die gescheiterten Bemühungen Lanskys, am Ende seines Lebens israelischer Staatsbürger zu werden, und daneben die (un-)rühmlichen Stationen seiner Karriere wie beispielsweise die "Männerfreundschaft" zwischen ihm, "Lucky" Luciano und "Bugsy" Siegel. Weder werden seine Verbindungen zu Politikern ausgespart, wie beispielsweise bei den Sizilien-Geschäften mit Luciano, noch seine Skrupel, seinen Freund Siegel preiszugeben, weil dieser bei dem gemeinsamen Casino-Projekt in Las Vegas den Clan betrogen hat. Lansky starb 1983 in Miami; eine offizielle Verbindung zur Mafia konnte ihm nicht nachgewiesen werden.
Der Film "Meyer Lansky" überzeugt in erster Linie durch das präzise Drehbuch von David Mamet und die abgeklärte Leistung des Titeldarstellers Richard Dreyfuss. Ein interessanter Vergleich ist die Darstellung Lanskys durch Ben Kingsley in "Bugsy" (USA 1991, Regie: Barry Levinson). Die DVD verzichtet auf Bonusmaterial und hat damit eine große Chance vertan. Covertexte und Datenangaben sind zum Teil irreführend, teils auch falsch. Hier wäre mehr Sorgfalt wünschenswert.
DVD Bildformat: 4:3; Ton: Dolby Surround, Dolby Digital. 2.0
Sprache: Deutsch
keine Extras