Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Vier vollkommen unterschiedliche Charaktere in einer Gefängniszelle: Carrere, ein betrügerischer Jungunternehmer; Marcus, ein Transsexueller; Paquerette, 20 Jahre alt aber geistig noch ein Kind; Lasalle, der Älteste und Intelligenteste, sitzt wegen Mordes an seiner Ehefrau. Hinter einem lockeren Stein in der Zellenwand kommt das geheime Tagebuch eines ehemaligen Gefangenen zum Vorschein. Die mysteriösen Aufzeichnungen beflügeln die Fantasie der vier Zellengenossen, denn das Buch gibt Anleitung zur Flucht mittels schwarzer Magie. Und tatsächlich, seit dem Fund mehren sich beunruhigende Anzeichen, dass an den Hirngespinsten etwas dran ist...
Inhaltsangabe 2:
Vier Männer in einer Gefängniszelle. Marcus ist ein gewalttätiger Transsexueller; der Lehrer Lassalle sitzt wegen des Mordes an seiner Frau; "Bübchen" mit dem Gemüt eines kleinen Kindes hat seinen Bruder gefressen; Carrère wurde wegen schweren Betrugs verurteilt. Der Ex-Firmenchef findet verborgen im Gemäuer ein altes Manuskript mit unverständlichen Symbolen und okkulten Formeln. Das Heft stammt von einem verrückten Mörder aus den 20er Jahren, der - so scheint es - mit den im Buch beschriebenen magischen Praktiken aus dem Kerker geflohen ist. Carrère und seine Zellengenossen wollen den gleichen Weg beschreiten. Ohne die Texte genau zu verstehen, rezitieren sie die Beschwörungen - mit grauenhaften Resultaten.
Sobald zu Beginn des Films die Zellentüre hinter dem "Neuzugang" Carrère ins Schloss fällt, ist auch der Zuschauer in dem winzigen Raum gefangen. Der Film wird uns nicht mehr ins Freie lassen - es sei denn auf dem gleichen Weg, den auch die Häftlinge wählen. Das ist ein echtes Experiment und Eric Valette hat es mit Bravour gemeistert. Sein Film ist beklemmend, aber nicht eng. Mit blutigen Splattereffekten, dramatischen Wendungen der Handlung und rätselhaften Ereignissen hält er die Spannung auf hohem Niveau. 86 Minuten Creep-Show auf 12 Quadratmetern - und ohne Atempause.