Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Der Todesstreifen zwischen Nord- und Südkorea ist seit dem Fall des Eisernen Vorgangs die tödlichste Grenze der Welt. Hier stehen sich die Mitglieder einer gespaltenen Nation in unversöhnlicher Feindschaft gegenüber. Doch auch in der Todeszone gibt es Menschlichkeit. Als ein Soldat auf eine Mine der Gegenseite tritt, werden die Feinde zu Lebensrettern. Eine geheime Kameradschaft entwickelt sich zaghaft zwischen den Grenzposten - bis eines Tages Schüsse peitschen und zwei Soldaten tot zusammenbrechen...
Inhaltsangabe 2:
Korea ist seit über 50 Jahren zweigeteilt. Eines Tages kommt es in der entmilitarisierten Zone an der Grenze zwischen den beiden politisch gegensätzlichen Staaten zu einem Zwischenfall, bei dem ein nordkoreanischer Grenzposten angeblich von einem Südkoreaner getötet wird. Beide Staaten fühlen sich provoziert, die Militärmaschinerie wird in Gang gesetzt. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, rufen beide Seiten eine neutrale Aufsichtsbehörde an. Diese entsendet eine in Genf studierte Schweizerin koreanischer Abstammung, um den Vorfall zu untersuchen. Vor Ort trifft sie jedoch auf großen Widerstand, als sie versucht, Licht in das immer mysteriöser werdende Dunkel zu bringen.
Der überwiegend in Rückblenden erzählte Film verweigert sich den konventionellen dramaturgischen Mustern eines Polit-Thrillers oder eines Krimis, bei dem die Ermittler schrittweise ein Verbrechen aufzudecken haben. Stattdessen berichtet er trotz zahlreicher Aufnahmen in freier Natur fast schon kammerspielartig von der behutsamen Annäherung und der menschlichen Begegnung zweier Grenzposten aus verfeindeten Staaten, die gegen ihren Auftrag die Regeln des Kalten Krieges zu durchbrechen suchen und sich als ein Volk von Brüdern begreifen. An weiter gehender Bedeutung gewinnt der sehenswerte Film, weil er den Vergleich mit der ehemaligen Teilung Deutschlands und dem damals bestehenden Zustand einer innerdeutschen Grenzziehung zu lässt.