Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Vor 16 Jahren war Rockstar Paul Kerr berühmt, sammelte goldene CDs und leistete sich alle Exzesse, die man für Geld kaufen kann. Was er nicht weiß: Er hat eine Tochter namens Olivia - die jetzt unbedingt ihren Vater kennen lernen will. Durch die Musik finden Olivia und Paul zueinander. Aber eignet sich die Musikerin Olivia auch als Heiratsvermittlerin, die Vater und Mutter wieder vereinen kann, nachdem fast zwei Jahrzehnte Funkstille herrschte?
Inhaltsangabe 2:
In seinen Jugendjahren war der Rockstar Paul Kerr berühmt, seine Platten verkauften sich exzellent und er leistete sich alle Exzesse, die man sich kaufen kann. Aus einer kurzen, aber intensiven Beziehung mit einer Frau entstand Olivia, Pauls mittlerweile 16-jährige Tochter. Von deren Existenz erfährt Paul aber erst in dem Moment, als er nach einem Unfall im Vollrausch in die Psychiatrie eingeliefert wird und Olivias Mutter ihrer Tochter die Wahrheit über die Identität ihres Vaters beichtet. So lernt Olivia ihren Vater kennen und beginnt, ihn bald regelmäßig zu besuchen. Bei einer dieser Stippvisiten entdeckt Paul, der sich mittlerweile einer Alkoholentziehungskur unterworfen hat, zufällig das große Talent seiner Tochter als Sängerin. Zunächst gegen den Willen der Mutter hilft er Olivia, ihren Weg zu gehen und ihr Talent zu nutzen. Aber auch die Mutter entdeckt Pauls liebenswerte Seiten wieder und bald scheint es, als könnte es auch für Olivias Eltern eine gemeinsame Zukunft geben.
Eher still und wie beiläufig erzählt Regisseur und Hauptdarsteller Craig Ferguson diese sympathische Coming-of-Age-Geschichte. Statt auf oberflächliche Gags, musikalische Schnellstarterkarriere und familienorientierte Kuppelei setzt er auf langsame Annäherung zwischen den Hauptfiguren, Bereitschaft, die eigenen Grenzen und Vorurteile zu überwinden und echtes musikalisches Gesangstalent. Musik dient hier als Lebenselixier. Sie hat drei Generationen der Familie auf unterschiedliche Weise in ihren Bann gezogen, entsteht aus einem inneren Bedürfnis und nicht aus der Sucht, berühmt zu werden. Entsprechend zeigt der Film die Musikbranche kritisch als Haifischbecken und die Exzesse mancher Künstler nicht als "geile Show", sondern als pure Selbstzerstörung. Mitunter gerät das Ganze dabei allerdings etwas zu moralisierend und unrealistisch, etwa wenn sich Paul in kürzester Zeit vom Drogensüchtigen zum netten Kerl wandelt, die Mutter 16 Jahre lang nur ihrer einstigen Liebe nachtrauerte, sich alle Konflikte am Ende in Wohlgefallen auflösen oder angerissene Handlungsstränge einfach abgelegt werden. An einigen Stellen regt sich sogar der Verdacht, als sollte der Film eigentlich genau die klischeehafte Komödie werden, die er de facto nicht ist.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Kroatisch, Polnisch, Slowenisch, Tschechisch, Ungarisch
DVD-Extras: Audiokommentar, Nicht verwendete Szenen, US-Kinotrailer, Outtakes