Hitflip
David Callaway (Robert De Niro) zieht nach dem Tod seiner Frau mit seiner Tochter Emily (Dakota Fanning) aufs Land. Emily findet in ihrem imaginären Freund Charlie einen neuen Spielgefährten. Doch aus einem einfachen Versteckspiel entwickeln sich eine Reihe grauenvoller Ereignisse, die nicht einmal ihr Vater verhindern kann.
Nach dem Selbstmord ihrer Mutter erleidet die kleine Emily ein Trauma. Sie spricht nicht mehr mit ihrem Vater David, da sie glaubt, dass er den Tod der Mutter verschuldet hat. Der Psychologe berät sich mit der befreundeten Psychologin Katherine, aber selbst sie kann ihn nicht davon abhalten, mit seiner Tochter aufs Land zu ziehen. Dieser Schritt trägt aber nicht zu einer Verbesserung ihres Zustandes bei. Die Lage wird immer rätselhafter und dramatischer. Emily erfindet einen imaginären Freund namens Charlie. Eines Tages findet David die getötete Familienkatze in der Badewanne. Mit Blut ist eine mysteriöse Botschaft an die Wand geschrieben. Emily steht direkt daneben, aber sie schiebt Charlie die Verantwortung zu. Später verliebt sich David in Elizabeth. Seine Tochter wird eifersüchtig, und Charlie entwickelt sich zu einer bedrohlichen Gefahr.
Die Situation gipfelt in der Ermordung Elizabeths durch Charlie. David findet Elizabeth ähnlich drapiert wie die Katze in der Badewanne liegend. In Panik verfallend rennt er durch das Haus auf der Suche nach dem Mörder. Bis ihm schockhaft bewusst wird, dass er selbst Charlie ist - als gespaltene Persönlichkeit. Dem Zuschauer wird gezeigt, dass David seine Frau mit einem anderen Mann beobachtet hatte und darüber den Verstand verlor. Als Charlie ermordete er seine Frau und wurde zum Spielgefährten seiner Tochter Emily. Als Katherine nach einem Anruf von Emily auftaucht und Charlie in einer Höhle im Wald, neben dem Landhaus in dem sich Emily vor Charlie versteckte, sieht, wie er ein Messer in der Hand hat, fasst sie einen Entschluss und erschießt ihn. Der Film endet damit, dass man Emily mit ihrer neuen Pflegemutter Katharine sieht und Emily ein Bild malt, an dem man sie und ihre \\\"Mutter\\\" Hand in Hand sieht. Als die beiden das Haus verlassen, wird noch einmal das Bild gezeigt, doch jetzt hat Emily nicht einen, sondern zwei Köpfe. Damit soll wohl angedeutet werden, dass auch Emily eine gespaltene Persönlichkeit hat.
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Inhaltsangabe 1:
Nach dem Tod von Frau und Mutter ziehen der Witwer David Callaway und seine Tochter Emily in eine neue Nachbarschaft. Emily erfindet daraufhin einen imaginären Freund namens Charlie, mit dem sie Verstecken spielt. Aber die Erfindung nimmt unerwartete beängstigende Folgen an. Emilys Vater und ihre Ärztin müssen sich die Frage stellen, wer oder was Charlie wirklich ist...
Inhaltsangabe 2:
Nach dem Selbstmord seiner Frau zieht der Psychologe David Callaway mit seiner kleinen Tochter Emily von New York in einen verschlafenen Ort mitten auf dem Land, damit sie sich von ihren traumatischen Erinnerungen an den tragischen Vorfall lösen kann. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Emily zieht sich in der fremden Umgebung immer stärker in ihre eigene Welt zurück und erzählt von einem geheimnisvollen Charlie, der viel lustiger als der Vater sei und manchmal auch sehr eigentümliche Sachen mache. Eine junge Kollegin des Vaters möchte dem Kind helfen, doch dieser hofft, das Problem mit seiner Tochter selbst lösen zu können, zumal er vermutet, dass Emily ihm die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt. Doch dann nehmen die Ereignisse einen dramatischen Verlauf und Emily gerät in höchste Gefahr.
Wohl nicht zufällig ist die Szene, in der Vater und Tochter mit dem Auto von der Stadt weg ins neue Domizil in den Bergen fahren, vom Hubschrauber aus gefilmt und ähnlich inszeniert wie die Eingangsequenz in dem Klassiker "Shining" von Stanley Kubrick, was bereits bestimmte Genreerwartungen weckt. Auch im weiteren Verlauf seines Films nimmt Regisseur Jon Polson noch mehrmals Bezug auf das große Vorbild, in dem der Alltag in der Einsamkeit der dunklen Wälder und Berge zum Horrorszenario wird, das schließlich auf das Wohnhaus übergreift. Damit erschöpfen sich freilich schon die Gemeinsamkeiten, denn trotz hochkarätiger Starbesetzung und zahlreicher gängiger Genreelemente des Horrorthrillers kommt "Hide and seek" nie so richtig in Fahrt, ist bestenfalls versiertes Handwerk und bleibt Durchschnittsware. Das könnte daran liegen, dass die Vater-Tochter-Beziehung, die den roten Faden der Handlung bildet, trotz guter Darstellerleistungen von Anfang an unrealistisch wirkt, keine gelebte Beziehung erkennen lässt, sondern willkürlich vorgegeben und inszeniert wirkt. Abgesehen von der grundsätzlichen Problematik, Horrorfilme mit Kindern als Protagonisten zu drehen, wird es dann fast schon ärgerlich, als der Film in einem aufgesetzt wirkenden Schluss lediglich das Klischee des bösen Mannes bedient, der ohne nachvollziehbaren Grund und quasi aus dem Stand heraus zum unberechenbaren Wahnsinnigen wird. Etwas mehr psychologisches Feingespür und ein sorgfältigeres Drehbuch hätten dem Film gewiss nicht geschadet.
DVD-Bildformat: 1:2,40; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte
DVD-Extras: Audiokommentar, Entfallene Szenen, Alternative Enden, Vorab-Sequenzen, Making of