Hitflip
Regisseur und Drehbuchautor Michael Mann hat schon oft sein Geschick als Inszenator großer Kriminalgeschichten bewiesen. In Heat bringt er jede einzelne seiner Fähigkeiten ein und erschafft einen intelligenten, von seinen Figuren getragenen Thriller, in dem ganz nebenher zum ersten Mal Robert De Niro und Al Pacino gemeinsam vor der Kamera stehen (die beiden spielten zwar schon einmal Vater und Sohn in Der Pate 2, jedoch in verschiedenen Zeitepochen, so dass sie nicht gemeinsam vor die Kamera traten). Auch in Heat sind ihre gemeinsamen Auftritte eher kurz, doch beide sind derart fesselnd, dass man den Rest der Geschichte für einige Augenblicke vollkommen vergisst.
De Niro spielt einen Meisterdieb, dessen letzter Coup mit seinen hochqualifizierten Partnern (Val Kilmer und Tom Sizemore) die Aufmerksamkeit eines hartgesottenen Los Angeles Police Detectives (Pacino) erregt. Dieser stellt bei seinen Nachforschungen fest, dass sich das Leben des Mannes, den er jagt, und sein eigenes nur dadurch unterscheiden, auf welcher Seite des Gesetzes sie stehen. Sie mögen in ihren Jobs Profis sein, privat aber stehen beide vor den Ruinen ihres Lebens. Da lebt Pacino mit seiner Frau (Diane Venora) in einer Ehe, deren Scheitern er sich nicht eingestehen kann, während De Niro den Preis für sein Tun mit Einsamkeit bezahlen muss. Sie sind Männer, die von dem, was sie tun, besessen sind. Und sie wissen, dass sie alles Notwendige tun werden, um den jeweils anderen zur Strecke zu bringen.
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Inhaltsangabe 1:
Er arbeitet genial, eiskalt und präzise. Neil McCauley, ein Profigangster, Boss einer straff organisierten Bande. Vincent Hanna ist ein fanatischer Cop, ein Profi ohne Illusionen. In den Straßenschluchten von L.A. prallen sie aufeinander - und nur einer kann das Duell überleben...