Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Mit ihrem alten Wagen cruisen Gerry und Gerry durch die endlose Prärie vom Amerikas Mittelwesten. Irgendwann halten sie es für eine gute Idee, sich ein bisschen die Beine zu vertreten - und finden prompt nicht mehr zum Auto zurück. Ohne Navigationshilfe und Proviant wandern sie tagelang durchs menschenleere Outback, ohne herrliche Landschaft oder romantische Sonnenuntergänge sonderlich genießen zu können. Just als man sich zum sterben hinlegt, ertönt der vertraute Klang von Motoren...
Inhaltsangabe 2:
Die zwei jungen Männer fahren in die Berge des amerikanischen Mittelwestens, um dort wandern zu gehen. Zunächst haben sie noch ein Ziel, auch wenn sie es nicht so ganz genau benennen können. Sie reden ein wenig über Quizshows und Computerspiele. Und irgendwann beschließen sie, vom Weg abzubiegen, einfach so.
Sie verlaufen sich und verbringen eine Nacht im Freien. Und dennoch ist alles noch nicht tragisch. Doch kurze Zeit später bricht immer mehr die Verzweiflung durch. Sie haben vollkommen die Orientierung verloren. Sie sind allein.
In den Jahren zwischen Gus Van Sants preisgekröntem Drama "Good Will Hunting" und der kühlen Beobachtung zweier jugendlicher Amokläufer in "Elephant" entstand "Gerry", ein sowohl formales filmisches Experiment als auch existenzielles Drama. In minutenlangen statischen Einstellungen oder schier endlos scheinenden Kamerafahrten folgt Van Sant dem Irrweg seiner beiden namenlosen Protagonisten durch eine karge Landschaft, die dem Zuschauer in ihrer Schönheit den Atem raubt. Die beiden jungen Männer, dargestellt von Ben Afflecks jüngerem Bruder Casey und Matt Damon, müssen dabei nicht viel sprechen; ihre Angst, ihre wachsende Verzweiflung spiegelt sich in ihren Gesichtern. Entstanden ist ein Film, der sich gängigen dramaturgischen Regeln widersetzt, der weniger eine dichte Geschichte erzählt, aber dennoch in seiner äußerst reduzierten Form eine beklemmende Atmosphäre schafft - und der bewegt.
Zu dem Bonusmaterial zählt neben einem kurzen Blick hinter die Kulissen, der einen Eindruck der außergewöhnlichen Drehbedingungen vermittelt, auch ein aufschlussreiches Interview mit dem Regisseur - wenn auch leider nur in Form von Texttafeln.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
DVD-Extras: Trailer, Dokumentation, Interview