Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Dem Clownfisch Marlin fährt der Schreck gehörig in die Gräten, als sein vorwitziger Sohn Nemo "gefishnappt" wird. Für den sonst so ängstlichen Vater heißt das: raus aus der heimeligen Koralle, rein in die Weiten des Ozeans! Da lässt er sich weder durch eine Selbsthilfegruppe pseudovegetarischer Haie noch durch das siebartige Gedächtnis seiner Begleiterin Dorie vom Ziel abbringen: Sydney! Denn dort planscht Nemo inzwischen im Aquarium einer Zahnarztpraxis und schmiedet mit seinem neuen Freunden verwegene Fluchtpläne...
Inhaltsangabe 2:
Aus dem heimischen Korallenriff entführt, landet der junge australische Anemonenfisch (auch Clownfisch genannt) Nemo im Aquarium einer Zahnarztpraxis in Sydney. Mit den übrigen Bewohnern schließt er Freundschaft, schmiedet Ausbruchpläne und versucht, sie in die Tat umzusetzen. Währenddessen ist Vater Marlin im Ozean unterwegs, seinen einzigen Sohn zu retten. Dabei hilft ihm eine Doktorfisch-Dame namens Dorie. Ihr Kurzzeitgedächtnis hat Dorie verloren, aber Marlin wird sie dennoch eine treue und hilfreiche Begleiterin. Seit Marlin bei einem Raubfischüberfall Frau und übrige Kinder verlor, ist er wenig wagemutig und nahezu panisch um seinen letzten Sprössling besorgt. Die Weiten des Ozeans, in die er sich nun notgedrungen begibt, bergen viel Ungewisses. Giftige Quallen, liebenswerte Schildkröten, ungewöhnliche Haie, gefräßige Möwen und hilfsbereite Pelikane fordern Marlin und Dorie immer wieder aufs Neue heraus. Dass ihre Suche am Ende Erfolg hat, ist bei diesem Disneyabenteuer natürlich garantiert.
Der rein computergenerierte Animationsfilm schafft es schon nach ganz kurzer Zeit, den Zuschauer vergessen zu lassen, dass die faszinierende Unterwasserwelt rund um das australische Great Barrier Reef rein virtuell gestaltet ist. Farben und Formen, Bewegungen und Geräusche sind in solch technischer Perfektion ausgeführt, dass sie überzeugend echt und naturgetreu wirken. Gemessen an den Vorläufern (Toy Story 1 und 2, Das große Krabbeln und Monster AG), die ebenfalls in den Pixarstudios entstanden sind, ist "Findet Nemo" mit Sicherheit technisch das bislang brillanteste Ergebnis moderner Animationskunst. Was die Entführungsgeschichte von Nemo und die Rettungsmission von Vater Marlin anbelangt, ist ihre Darbietung mit unangekündigten Spannungsmomenten und überraschenden Wendungen gespickt. Die Handlung beginnt mit dem Einbruch von Raubfischen ins Korallenriff, der Auftakt zu einer tragischen Geschichte mit tragischen, komischen und liebenswerten Charakteren. Die feinen Zwischentöne erschließen sich jedoch erst Kindern im Grundschulalter, im Sprachwitz und -verständnis vor allem aber Erwachsenen. Mit den Figuren des unbeschwerten, risikofreudigen Nemo und des übervorsichtigen Marlin beschreibt der Film sicher ein Eltern-Kind-Verhältnis, dass vielen familiären Lebensrealitäten entspricht. Doch mit der Schlussbotschaft "Wer nichts wagt, der nicht gewinnt" reduziert der Film gute Ansätze für gegenseitiges Verständnis auf eine zu knappe Formel. Insgesamt ist "Findet Nemo" - besonders für ganz junge Zuschauer - eine außerordentlich spannungsgeladene Geschichte. Eine rein unbeschwerte Komödie, so wie es die Werbung verspricht, ist der Film mit Sicherheit nicht.
Leider konnten wir diesen Film nicht ausführlich besprechen, da uns der Anbieter kein Ansichtsmaterial zur Verfügung stellen konnte.
DVD-Bildformat: 1:1,78; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch
DVD-Extras: Visuelle Kommentare, Virtuelles Aquarium für den Fernseher, Einführung, Abenteuer Korallenriff, Herr Rochens Fisch-Lexikon, Kurzfilm "Knick Knack", Spiel "Lustige Fischparade", Interaktives Abenteuerbuch, "Hinter den Kulissen" mit Pixar Studiotour und Interviews mit den Charakteren, Verschiedene Galerien u.a. mit Figuren und Animation, Making of, Musikvideo "Beyond the sea" mit Robbie Williams