Hitflip
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Elizabeth Taylor rief und alle kamen. Als die Grande Dame des Showbiz in Londons "Royal Albert Hall" eine große Gala veranstaltete, gaben sich zahlreiche prominente Musiker ein Stelldichein. Sie folgten gern der Einladung zur Teilnahme, zumal der finanzielle Reinerlös dieses Abends einer karitativen Sache zugute kam: Sämtliche Einkünfte der Benefizaktion wurden auf das Konto der von Elizabeth Taylor gegründeten AIDS-Stiftung für Forschungsvorhaben überwiesen. Die legendäre Hollywood-Diva, die 1942 im Alter von nur zehn Jahren ihre unvergleichliche Karriere als Schauspielerin startete und an unzähligen Kinoklassikern mitwirkte, ist ja seit längerem unermüdlich im Wohltätigkeitssektor tätig.
Als anlässlich des Konzertabends in der englischen Metropole für die AIDS-Forschung gesammelt wurde, hat man zugleich mit der inhaltlichen Gestaltung des Programms das künstlerische Lebenswerk von Elizabeth Taylor gewürdigt. Ihr zu Ehren sangen und spielten die beteiligten Musiker lauter Songs aus berühmten Filmen. So war etwa Marti Pellow, Frontmann der Popformation Wet Wet Wet, mit dem Hit "Love Is All Around" aus Vier Hochzeiten und ein Todesfall vertreten. Tony Bennett, Grandseigneur des Swingjazz-Genres, steuerte Irving Berlins Evergreen "Steppin' Out" in einer eleganten Fassung bei. Die britische Opernsängerin Lesley Garrett hatte Carly Simons "Let The River Run" mitgebracht. Und Andrea Bocelli stimmte mit seinem Belkantotenor "Canteo del a terra" an.
Damit nicht genug der glamourösen Showeinlagen. Die amerikanische Country-Lady Reba McEntire hatte die immergrüne Ballade "Secret Love" im Gepäck. Der ehemalige Seifenoper-Star Martine McCutcheon versuchte sich erfolgreich am Oldie "Don't Rain On My Parade". Deutschlands Musical-Export Ute Lemper glänzte im Gassenhauer "Mackie Messer" von Weill/Brecht. Filmkomponist John Barry dirigierte eine Suite aus mehreren Themen, die er für die James-Bond-Reihe geschrieben hatte. Und Jamiroquai-Mastermind Jay Kay schließlich war an dem Abend ausnahmsweise einmal in die Rolle des Vaudeville-Entertainers geschlüpft, er interpretierte Cole Porters "From This Moment On" und machte dabei eine richtig gute Figur.
Neben diesen Musikgrößen sind "Denver"-Biest Joan Collins, Michael Jackson und Elizabeth Taylor selbst in Kurzauftritten zu sehen. Ein Gipfeltreffen der Giganten! --Harald Kepler
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