Hitflip
Der verschrobene, aber freundliche Farmer Ed Gein vergöttert seine herrische Mutter, eine religiöse Fanatikerin. Als sie stirbt, bricht seine ohnehin schon kleine Welt zusammen und er vereinsamt auf der abgelegenen Farm in Plainfield immer mehr.
Einige Monate nach ihrem Tod gräbt Ed die Leiche der geliebten Mutter aus und bahrt sie in ihrem Zimmer auf. Präsenter denn je scheint die religiös fanatische Mutter Eds Gedanken aus dem Jenseits zu kontrollieren. Nach und nach exhumiert er weitere Leichen, um diese zu häuten, zu prärarieren, sich Gesichtsmasken anzufertigen und auch seinem Kannibalismus zu frönen. Als ihm Leichen nicht mehr reichen, verschleppt er Frauen aus dem nahegelegenen Ort auf seine Farm, was ihm schließlich zum Verhängnis wird...
In Steve Railsback fand Regisseur Chuck Parello einen optimalen Hauptdarsteller, der Gein eher unscheinbar als dämonisch verkörpert. Der Film ist weniger an der blutrünstigen Nachstellung der Morde interessiert, sondern zeigt auf, dass das Grauen manchmal direkt in der Nachbarschaft lauert.
Die Taten von Ed Gein waren Vorbild für über 16 Filme, darunter Texas Chain Saw Massacre (1974) und dessen Remake, Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003), Psycho (1960) und auch der Mörder „Buffalo Bill“ in Das Schweigen der Lämmer (1991 von Jonathan Demme verfilmt) basiert auf Ed Gein.
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