Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Zuerst nimmt Julia das merkwürdige Gerede ihres alten Freundes Billy nicht ernst. Irgendwie macht das alles keinen Sinn. Seine ständigen Erinnerungen an die schrecklichen nächtlichen Visionen, unter denen sie als Kinder litten, und seine geheimnsivollen Warnungen, sich vor IHNEN in Acht zu nehmen. Julia hat keine Ahnung, wen oder was er damit meint. Billy aber hat ganz offensichtlich Angst und rät ihr, auf Zeichen zu achten, dass SIE in der Nähe sein könnten. Doch die 24-Jährige steht mit beiden Beinen auf der Erde und so tut sie Billys Warnungen als bedauerlicher Rückfall in die nächtlichen Schrecken ihrer Kindheit ab. Doch das ändert sich, als auch sie anfängt schlecht zu träumen und unheimliche Gestalten in düsteren Ecken zu sehen...
Inhaltsangabe 2:
Angst vor der Dunkelheit! Die erste Szene zeigt einen fünfjährigen Jungen, der sich vor einem Gewitter fürchtet. Die Mutter beruhigt ihn, nicht aber seine Phantasien. Die Gegenstände im Kinderzimmer führen plötzlich ein Eigenleben. Schatten bewegen sich, Gestalten zeichnen sich ab. Das vertraute Ambiente wird zu einem Gruselkabinett voller bizarrer Elemente. Aus dieser typischen Angstsituation heraus, die jedem Zuschauer nachvollziehbar ist, entwickelt der Film seinen Plot. Billy ist nun 24 Jahre alt und wird von Alpträumen geplagt. Er fühlt sich von "Ihnen" bedrängt und bedroht. In seiner Verzweiflung bringt er sich um - in Gegenwart seiner gleichaltrigen Jugendfreundin Julia, die kurz vor dem Psychologie-Examen steht. Mit ihr teilte er seine Ängste, auch sie wird bedroht. Nachts und im Dunkeln ist es am schlimmsten. Was ist eingebildet, was ist real? Ein schreckliches Ereignis jagt das nächste. Schließlich landet Julia wegen paranoider Schizophrenie in einer Psychiatrischen Klinik, aber dort wird sie schon von "Ihnen", den Geschöpfen der Gegenwelt, erwartet.
"They" ist ein von Wes Craven präsentierter Psycho-Horrorfilm, der die filmischen Mittel des Genres sparsam und wohldosiert, aber effektvoll einsetzt, einen stetig steigenden Spannungsbogen aufbaut und die Handlung dabei konsequent vorantreibt. Das Bonus-Material der DVD bietet gegenüber der Kinofassung noch ein alternatives Ende: Im Gegensatz zur Auflösung, die für einen Horrorfilm typisch wäre, wird hier ein Erklärungsmuster angeboten, das sich mehr an der Realität orientiert. Wer solche Genrefilme liebt, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.