Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Mit ihrem 6-jährigen Sohn Felix haben es die Eltern nicht ganz leicht: Er hat keine Freunde und liebt es, den ganzen Tag in einem Tigerkostüm herumzulaufen. Eines Tages läuft ihm ein kleiner Hund zu und Felix versteht sich blendend mit ihm. Denn der Hund kann sprechen und Felix kann ihn - anders als alle anderen - verstehen. Dem Hund, Sergeant Pepper, ist sein Herrchen weggestorben. Pepper ist als Alleinerbe eingesetzt und wird nun gejagt von den enttäuschten gierigen Erben. Klar, dass Felix und seine Schwester Felicia alles tun, um Pepper zu helfen.
Natürlich fühlt man sich bei der Geschichte schnell an andere Filme erinnert: Einen ähnlichen deutschen Kinderkrimi hat es zuletzt vor zwei Jahren mit "Vier Freunde und vier Pfoten" gegeben. "Sergeant Pepper" ist allerdings wesentlich peppiger als dieser und schlägt so manchen überraschenden Haken in seiner Geschichte. Darüber hinaus hat sich Regisseurin Sandra Nettelbeck, die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, für die Nebenfiguren einige hübsche Details ausgedacht, die kleine ebenso wie große Zuschauer begeistern: Felix' Vater z.B. macht völlig ausgeflippte (man fühlt sich an "Wallace & Gromit" erinnert) Erfindungen, die er immer zuerst im eigenen Haus installiert und damit für reichlich Turbulenzen sorgt. Selbst die Nebenrollen sind teils sehr prominent besetzt und auch der junge Hauptdarsteller ist ein Glücksgriff. Unverständlich bleibt einzig, warum Felix' Mutter von Johanna ter Steege verkörpert wird, deren holländischer Akzent mehr irritiert, als dass er Charme verbreitet. Ansonsten bietet "Sergeant Pepper" witzige und vergnügliche Unterhaltung für jüngere Kinder, etwas ältere Geschwister und auch Eltern oder Großeltern. Auf dem Filmfest München 2005 erhielt der Film die Auszeichnung "Weißer Elefant".
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
DVD-Extras: Making of, Spiel