Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Regie-Oscar-Preisträger Mel Gibson beeindruckt durch seine überzeugende Darstellung der letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus Christus. Eine ergreifende Geschichte voller Mut, Leid und Aufopferung. Atemberaubende Bilder und eine herausragende Leistung des Hauptdarstellers Jim Caviezel. "Die Passion Christi" ist ein triumphales und kompromissloses Meisterwerk des Filmemachers!
Inhaltsangabe 2:
Jesus von Nazareth hat nur noch zwölf Stunden zu leben. Er wurde von seinem Jünger Judas Ischariot verraten und die Pharisäer, die ihn der Gotteslästerung anklagen, fordern nun seinen Tod. Dieses Urteil möchte weder der römische Statthalter Pontius Pilatus noch König Herodes sprechen. So lässt Pilatus das Volk entscheiden, ob der Schwerverbrecher Barnabas oder Jesus begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich gegen Jesus. Römische Soldaten foltern und schlagen ihn auf dem Hügel von Golgatha ans Kreuz, das er vorher noch selbst durch die Straßen von Jerusalem schleppen musste.
Die Leidens- und Erlösungsgeschichte von Jesus Christus – in der Sprache der Kirchen die „Passion“ - steht im Zentrum des christlichen Glaubens. Wer sie als historische Begebenheit verfilmt, rührt damit zugleich an den grundlegenden Glaubensinhalten von Weltreligionen. Schauspieler Mel Gibson ist bekennender Christ, Anhänger einer Sekte und hat eine eigene Mission, die er als Produzent dieses Großprojekts verfolgt. Nur welche spezielle Mission dies ist, das wurde christlichen Interessengruppen ebensowenig deutlich wie den weniger voreingenommen Kinozuschauern. Wegen dieser Uneindeutigkeit wurden sogar Spekulationen über einen Antisemitismus in Gibsons Werk angestellt. Gibsons Bemühen um eine hohe Authentizität führt zu einer Abfolge von quälend brutalen Darstellungen, die an Splatter und Horrorfilme erinnern. Noch nie sah man im Film den Leidensweg von Jesus so detailliert, so gewaltbestimmt, so ausführlich. Selbst die Sprache ist im Bemühen um höchsten Realismus in Lateinisch und Aramäisch (es gibt ausschließlich diese Fassung mit Untertitelung). In der Zurückführung auf reine Tatsachen ohne weitere Erklärung historischer Hintergründe erreicht der Film manchmal das Gegenteil seiner beabsichtigten Wirkung. Er hinterlässt Abstumpfung und erzeugt kaum Erkenntnisse. Manchen Zuschauern vermag er zumindest ein Gefühl für das Ausmaß des Leides zu geben. Aber die Erlösung durch die Aufopferung erschließt sich in ihren spirituellen Dimensionen nicht. Überwiegend wird die Schaulust bedient. Die Filmzuschauer werden damit jenen nicht unähnlich, die seinerzeit „live“ dabei waren und sich auf seltsame Art an einem weiteren Hinrichtungsspektakel ergötzten.
DVD-Bildformat: 1:1,85; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1; dts
Sprachen: Aramäisch, Hebräisch, Latein
Untertitel: Deutsch