Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Als die Mönche des Klosters Lothaire ein Kurzifix aufhängen, geschieht etwas Unglaubliches: Plötzlich schießt Blut aus der Wand! Eine mystische Erscheinung? Nein, ein grausamer Mord, denn in der Wand entdeckt Kommissar Niemans eine eingemauerte Leiche. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft er bald auf seinen ehemaligen Polizeischüler Reda, der parallel einen ähnlichen rätselhaften Fall bearbeitet. Und ihre Spuren kreuzen sich nicht zufällig. Gemeinsam stoßen sie schnell auf weitere Ritualmorde, apokalyptische Vorzeichen und ein rätselhaftes versiegeltes Buch, das ein grausames Geheimnis verbirgt. Doch wie steht schon in der Offenbarung geschrieben: "Und als das Siegel aufbrach, da geschah ein großes Erdbeben und die Sonne wurde finster und der Mond wurde wie Blut."
Inhaltsangabe 2:
In einem idyllischen Kloster bezieht ein Mönch eine neue Zelle. Als er sein Kreuz an die Wand nagelt, strömt ihm Blut entgegen. Ein Wunder? Nein - eine Leiche unterm Putz. Zweifellos ein Fall für Kommissar Niemans. Seine Ermittlungen führen den eigenwilligen Polizisten ans Krankenbett eines merkwürdigen Mannes, der sich wie Jesus stylt und Opfer eines Anschlages wurde. Just hier trifft der Kommissar auf seinen ehemaligen Schüler Reda, der ebenfalls an dem verletzten Jesus-Double interessiert ist. Die beiden Ermittler vergleichen ihre Informationen - und kommen einer Verschwörung auf die Spur. Offensichtlich hat sich eine Sekte daran gemacht, die Engel der Apokalypse zu beschwören, die Geister also, die das Ende der Welt einläuten. Bald stehen Niemans und Reda den Engeln scheinbar gegenüber: In Mönchskutten gehüllte Gestalten ohne Gesicht, die mit übermenschlichen Kräften einen Mord nach dem anderen begehen. Aber Niemans glaubt nicht an Übersinnliches. Er misstraut besonders dem unsympathischen Deutschen, der kürzlich das Kloster erwarb, in dem der Fall seinen Anfang nahm.
Co-Produzent und Drehbuchautor Luc Besson (Das fünfte Element) hat alle Elemente des ersten Teils in den Mixer geschüttet und für dieses Sequel "Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" neu aufgepeppt. Was die Atmosphäre und die Actionszenen betrifft, haben er und sein Regisseur ganze Arbeit geleistet. Dabei hat ihnen besonders Kameramann Alex Lamarque mit hervorragender Bildgestaltung unter die Arme gegriffen. Aber was uns das Drehbuch zumutet, ist eine glatte Unverschämtheit. Religiöses Brimborium, das sogar Indiana Jones den Magen umdrehen würde und Löcher in der Logik, breiter als ein Klostergraben. Das wird nur noch durch die Lieblosigkeit überboten, mit der der Film das Rätsel der mörderischen Super-Mönche löst. Und gerade das war das Einzige, worauf man wirklich gespannt war. Wer allerdings nicht mehr als einen gut aussehenden Krimi-Comic erwartet und dass (der wie immer und trotz alledem wunderbare) Jean Reno es krachen lässt, den wird es wohl bis zum Showdown vor dem Bildschirm halten.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Französisch, Deutsch für Hörgeschädigte